Zügeltipps – Den Parkplatz organisieren

Wenn du umziehst, brauchst du Platz und Zeit zum Ausladen. Zügle niemals auf gut Glück und spekuliere auf einen freien – und genug grossen – Parkplatz. Das kostet im allgemeinen viele Nerven und Geduld und kann sich bei einer saftigen Busse auch ganz unangenehm auf deinen Geldbeutel auswirken.

Zum guten Glück gibt es vor den meisten Liegenschaften gegügend Parkplätze, um auszuladen. Am besten aber nimmst du mit dem Verwalter oder dem Hauswart Kontakt auf und bittest diese, dir einen Parkplatz zu sperren. Sollte der Parkplatz weit weg vom Eingang deines neuen Gebäudes sein, dann bitte um eine Zufahrt bis zum Eingang.

Zügelst du in ein Gebäude an einer Strasse oder sind nur ganz wenige Parkplätze vorhanden gestaltet sich die Parkplatzsuche ein bisschen schwieriger. Kann der Umzugswagen nicht vor dem Hauseingang geparkt werden, dann musst du dir bei der jeweiligen Gemeinde eine befristete Ausnahmebewilligung für ein Halteverbot besorgen. Falls du mit einer Zügelfirma umziehst, dann kannst diese die Ausnahmebewilligung direkt beantragen und sich um alle Formalitäten kümmern. Schau in deiner Offerte nach!

Quelle Bild: twicepix

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Zügeltipps – Fahrzeug mieten beim selber zügeln

Hast du keinen Kollegen mit einem Lastfahrzeug, dann musst du beim selber Zügeln ein Fahrzeug mieten. Das Transportfahrzeug wird dann zum grössten Kostenfaktor und muss daher sorgfält organisiert werden.

Neben der Mietdauer zahlst du die Anzahl Kilometer, das Benzin und eine Kaskoversicherung.

Hier das wichtigste zum Mieten eines Transportfahrzeugs:

  • Achte darauf, wann du das Fahrzeug abholen kannst und wann du es wieder abgeben musst. Rechne unbedingt genug Zeit zum beladen und abladen ein und kalkuliere genau, ob ein Transport ausreicht oder ob du zwei mal fahren musst.
  • Welche Zusatzkosten berechnet der Vermieter des Fahrzeugs?
  • Wie viele Kilometer musst du am Zügeltag fahren? Kalkuliere die Distanz und schau dann im Mietvertrag nach, ob diese Distanz auch gedeckt ist und keine Mehrkosten anfallen.
  • Prüfe bei der Übernahme genau den Kilometerstand.
  • Überprüfe bei der Übernahme alle bestehenden Schäden wie Kratzer, Beulen und Flecken am Fahrzeug und stelle sicher, dass diese alle protokolliert werden.
  • Sind deine Mitfahrer durch eine Nichtunfallversicherung versichert, dann kannst du auch eine Insassenversicherung verzichten.

Zusatz-Tipp: Informiere deinen ganzen Bekanntenkreis (auch über Facebook), dass du ein Fahrzeug brauchst und du kannst vielleicht kostenlos einen passenden fahrbaren Untersatz auftreiben und musst nur die Benzinkosten tragen. Achtung: Wenn du ein Fahrzeug bei Bekannten auftreibst, musst du unbedingt die Versicherungsfrage klären. Sollte etwas passieren, kann das teuer kommen.

Quelle Bild: TheMuuj
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Zügeltipps – Telefonnummer zügeln – Anschluss am neuen Ort

Wenn du umziehst, kannst du deine Telefonnummer behalten. Hier zeigen wir dir genau, auf was du achten musst.

Früher konntest du deine alte Telefonnummer nur “mitzügeln” und behalten, wenn du innerhalb der gleichen Vorwahlzone umgezogen bist.

Heute aber kannst du – zumindest bei den grossen Anbietern –  deine bisherige Rufnummer auch dann behalten, wenn du in eine andere Vorwahlzone ziehst. Du bist dann weiterhin unter deiner “alten” Telefonnummer erreichbar. Wichtig: Sei dir bewusst, dass wenn du deine Nummer in eine andere Vorwahlzone zügelst diese dann keine Rückschlüsse auf deinen Wohnort mehr gibt

Wechselst du deine Nummer beim Umzug, dann wird eine bisherige Telefonnummer in diesem Fall für sechs Monate gesperrt und dann wieder weitergegeben.

Damit du in deinem neuen Zuhause sofort telefonieren kannst, solltest du den Wechsel frühzeitig organiseren. Teile deinem Telefonanbieter deine neue Adresse spätestens zwei Wochen vor deinem Umzug mit. Dies kannst du bei der Swisscom auch online erledigen.

Was du für den Wechsel brauchst:

  • Die Adresse deines neuen Wohnorts.
  • Der Name deines Vormieters. Ist dir dieser nicht bekannt, dann frage bei der Verwaltung nach.
  • Der Zeitpunkt der Aufschaltung. Wichtig: Die Leitung an deinem alten Zuhause wird automatisch ausgeschaltet bevor die Leitung an deinem neuen Wohnort eingeschaltet wird.
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Zügeltipps – Bewirb dich erfolgreich für deine Traumwohnung

Fast alle haben wir es schon mal erlebt. Wir finden unsere Traumwohnung, bewerben uns dafür, beten und betteln, doch die Wohnung wird einem anderen glücklichen Sucher übergeben. Oft denken wir dann, dass eine erfolgreiche Bewerbung eben doch nur mit Glück zu tun hat. Das stimmt aber nicht wirklich.

Hier zeigen wir dir, wie du dich erfolgreich für deine Traumwohnung bewerben kannst und deine Chancen die Wohnung zu bekommen vergrösserst.

Als erstes brauchst du einen grossen Durchhaltewillen und starke Nerven, denn der Wohnungsmarkt ist oft stark umkämpft und fast niemand hat das Glück, gleich die erste Wohnung zu erhalten. Als zweites brauchst du unsere Fleedoo-Tipps.

Das Gefühl, die Traumwohung erhalten zu haben, ist unbeschreiblich…

Unsere gesammelten Tipps für eine erfolgreiche Wohnungsbewerbung:

  • Kontaktiere den Vermieter oder die Verwaltung immer genau nach deren Wunsch. Wollen diese eine Email, dann rufe nicht an, sondern mach genau das: Schreibe eine Email.
  • Spiel Detektiv. Forsche nach und stelle dir genau vor, welchen Typ Mieter sich die Verwaltung für deine Traumwohung wünschen würde und präsentiere dich dementsprechend.
  • Wird die Besichtigung von der Verwaltung durchgeführt, so sei die letzte Partei bei der Besichtigung. So bleibst du erstens in Erinnerung und kannst dich zweitens in Ruhe umschauen. Komm aber nicht zu spät, sonst hältst du die zuständige Person nur auf.
  • Sprich mit dem Verwalter und versuche im Gespräch herauszuhören, was diesem wichtig ist. Möchte er gerne einen ruhigen, unauffälligen Mieter? Oder ist ihm einen starke Hausgemeinschaft wichtig? Möchte er jemanden, der gerne eine kleine Reparatur selbst erledigen kann? Gib ihm zu erkennen, dass er genau auf dich gewartet hat.
  • Bewerbe dich nach der Besichtigung noch am gleichen Tag schriftlich um die Wohnung. Mach dies genau so sorgfältig, als würdest du dich um eine wichtige Arbeitsstelle bewerben. Rechtschreibfehler sind tabu! Hier gilt es, dich und all deine Vorzüge, beim Vermieter zu verkaufen! Stelle dich vor, sag wo du arbeitest und was du in deiner Freizeit machst. Beschreibe genau, warum du dich für diese Wohnung bewirbst und warum genau diese Wohnung deine Traumwohung ist und warum du der perfekte neue Mieter bist. Gib ein paar gute Referenzen an, zum Beispiel deinen Arbeitgeber oder deinen aktuellen Vermieter. Lege ein Foto von dir, deinen Lebenslauf und einen aktuellen Betreibungsauszug bei.
  • Nachdem du dich schriftlich beworben hast, hakst du nochmals nach, per Telefon, Email oder persönlich bei der Verwaltung. Trage nicht zu dick auf aber zeige, wie viel dir an der Wohnung liegt.
  • Wenn ein Mieter einen Nachmieter für einen ausserordentliche Kündigung braucht, dann bist du übrigens im Vorteil, wenn du die Wohnung als erster besichtigst. Der Mieter will nämlich möglichst schnell einen potentiellen Nachmieter stellen können. Sucht ein Mieter einen Nachmieter, um vorzeitig auszuziehen, dann bestätige diesem – auch schriftlich, dass du die Wohnung auf jeden Fall und zu den gleichen Bedingungen übernehmen wirst. Bei einem Mieter, welcher einen Nachmieter sucht ist es zudem oft von Vorteil anzubieten, gewisse Möbel zu übernehmen, falls dich dieser alleinig ohne andere potentielle Nachmieter bei der Verwaltung empfiehlt.

Der Fleedoo Zusatz-Tipp:

Am einfachsten erhältst du deine neue Wohnung unter der Hand. Kontaktiere alle deinen Bekanntschaften per Email und sozialen Netzwerken und bitte diese um Unterstützung. Viele wissen sicher gar nicht, dass du gerade eine neue Wohnung suchst.

Quelle Bild:  Camdiluv ♥

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Zügeltipps – Richtig einpacken

Wer seine Sachen richtig einpackt, hat schon halb gezügelt. Alle Tipps und Trick zum richtigen Packen findest du hier im Fleedoo Blogpost.

  • Fang früh an. Fang am besten schon Tage vor dem Umzug an zu packen. Normalerweise unterschätzen wir den Zeitaufwand fürs Packen. Nach ein paar Tagen weisst du ungefähr, wie schnell zu vorwärts kommst.
  • Pack nur ein, was du wirklich behalten willst. Lies hier mehr zu den besten Entrümpelungstipps vor dem Zügeln.
  • Fang dort an, wo du nichts vermissen wirst. Beginne mit dem Keller und den Estrich und kämpfe dich dann von Zimmer zu Zimmer. Pack alles ein, was du in den Tagen bis zum Umzug nicht brauchst: Bücher, CDs, Bilder, das schöne Geschirr, Saisonartikel etc. Du weisst besser, was du nicht vermissen wirst. Die Küche packst du ganz am Schluss.
  • Lampen abmontieren.  Falls du damit Hilfe brauchst organisiere frühzeitig einen Helfer.
  • Nimm Kisten statt Tüten. Alles Wissenswerte zu Zügelkisten findest du hier. Papier- oder Plastiktüten sind dir keine grosse Hilfe beim Zügeln. Erstens reissen die Tüten schnell, wenn du sie schwer bepackst und zweitens kannst du die Tüten nicht stapeln und du brauchst so eine Menge mehr Platz beim Einpacken und verlierst schnell den Überblick.
  • Beschrifte jede Kiste. Am besten kaufst du zwei Etiketten pro Schachtel und beschriftest jede Etikette mit a) dem Inhalt der Kiste und b) in welchen Raum die Kiste gestellt werden muss. Klebe die Etiketten auf zwei gegenüberliegende Seiten der Schachteln (nicht auf die Oberseite) so siehst du auch bei gestapelten Kisten den Inhalt auf einen Blick.
  • Zeitungen als Packhilfe. Wickle Gläser und Geschirr und andere zerbrechliche Gegenstände zuerst in Zeitungspapier bevor du diese in die Kisten packst. Achtung: Zeitungspapier kann leider abfärben, bei sehr kostbaren Gegenständen Seidenpapier verwende.
  • Das Polster nicht vergessen. Lege eine dicke Schicht Zeitungspapier, ein Leintuch oder Luftpolsterfolie auf den Boden der Kisten.
  • Nicht überladen. Die Kisten müssen noch getragen werden und vergiss nicht, dass du diese in deinem neuen Zuhause vielleicht auch nochmals verschieben musst. Versuche also das Gewicht gut zu verteilen. Eine Kisten sollte nicht mehr als 15 bis 20 Kilogramm wiegen.
  • Schweres zuunterst, Leichtes zuoberst. Schwere Gegenstände kommen auf den Boden der Schachtel, die Leichtesten zuoberst. So geht sicher nichts kaputt. Wenn du die untere Hälfte der Kiste mit schwereren Gegenständen füllst und die obere Hälfte mit leichteren Dingen, verhinderst du auch, dass die Schachteln zu schwer werden.
  • Hohlräume füllen. Fülle Hohlräume in Kisten mit Zeitungspapier, damit nichts herumfliegt. Der Schütteltrick: Schüttle die volle Kiste vorsichtig. Hörst du ein schepperndes oder klirrendes Geräusch fehlen Polsterungen in Hohlräumen.
  • Alte Schuhschachteln nutzen. Kleinere Dinge kannst du in eine Schuhschachtel füllen und die Schuhschachtel dann in eine grosse Kiste packen.
  • Kein zerbrochenes Geschirr. Packe Teller in den unteren Teil der Schachtel und Gläser (Wichtig: mit dem Stiel nach oben) in die obere Hälfte.
Zusatz-Tipp: Die 1.Tag -Kiste.
Pack eine Kiste mit all diesen Dingen, welche Du am ersten Tag im neuen Zuhause dringend benötigst. In diese Schachtel packst du Bettzeug, Handtücher, Zahnbürste und Co., Kleider für einen Tag, Medikamente (für den Notfall) und alles, was dir sonst noch in den Sinn kommt.

 

Quelle Bild: erix!

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Zügeltipps – Wie kündige ich meine Wohnung ausserterminlich?

In der nächsten Zeit wirst du hier im Fleedoo Blog regelmässig die besten Tipps und Tricks zum Thema Zügeln erhalten.

Wenn du gerne umziehen möchtest, dann kannst du deinen alte Wohnung entweder ordentlich oder aber ausserterminlich kündigen. Immer häufiger wird heute ausserhalb der offiziellen Zügeltermine gezügelt.  Heute zeigen wir dir, wie du deine Wohnung ausserterminlich kündigst. Hier liest du, wie du ordentlich kündigen kannst.

Wie kündige ich meinen Mietvertrag ausserterminlich?

Möchtest du gerne ausserhalb der ortsüblichen oder in deinem Mietvertrag vorgeschriebenen Termine umziehen und/oder ausserhalb der Kündigungstermine kündigen, dann ist das absolut möglich. Du musst nur ein paar wichtige Details einhalten.

Nachmieter stellen

Um vorzeitig ausziehen zu können, musst deinem Vermieter einen Nachmieter zur Verfügung stellen. Diese Person muss solvent sein, das heisst, sie muss über genug finanzielle Mittel verfügen, um die Wohnung pünktlich zu bezahlen. Der Nachmieter muss zudem deine Wohnung zum Termin deines Auszugs übernehmen. Ausserdem muss dein Nachmieter den Vertrag zu den genau gleichen Konditionen übernehmen, welche du mit dem Vermieter getroffen hast.

Wenn du einen Nachmieter stellst, musst du eine Frist von rund 30 Tagen einhalten. Diese dreissig Tage braucht der Vermieter, um deine vorgeschlagenen Ersatzmieter zu prüfen.

Du meldet einen interessierten Nachmieter am besten gleich mit der Kündigung (eingeschrieben) deinem Vermieter. Hier findest du das passende FormularWichtig: Tipp: Damit dein Nachmieter sicher akzeptiert wird, lohnt es sich dem Vermieter gleich mehrerer Interessenten zu melden. Am besten reichst du gleich den aktuellen Betreibungsauszug der interessierten Nachmieter ein.

Zusatz-Tipp:

Beim Schweizerischen Mieterverband findest du mehr Tipps und Tricks und Formulare zum Thema “Ausserterminlich kündigen” und “Nachmieter”.

Du fragst dich, wieso wir uns bei Fleedoo für’s Umziehen interessieren? Die Antwort ist einfach: Besonders beim Zügeln, kann Fleedoo wirklich nützlich sein.

Wenn wir zügeln, dann sortieren wir auch immer unsere Habe, da wir ja möglichst wenig schleppen möchten. So landen zahlreiche Gegenstände auf dem Stapel “nicht mehr erwünscht”. Leider ist die Zeit beim Umziehen immer knapp, und fast niemand hat die Geduld, die Zeit und das nötige Kleingeld, diese Gegenstände auf dem Flohmarkt oder bei Ricardo und Konsorten zu verhökern. Entsorgen ist oft schade, denn viele Gegenstände sind noch gut zu gebrauchen. Ausserdem kostet die Entsorgungsvariante einen Haufen Geld. Auf Fleedoo kannst du deine nicht mehr benötigten Gegenstände und Möbel ganz einfach weitergeben und dabei jemandem eine echte Freude machen. Du selber sparst dabei Aufwand und Geld.

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Zügeltipps – Wie kündige ich meine Wohnung?

In der nächsten Zeit wirst du hier im Fleedoo Blog regelmässig die besten Tipps und Tricks zum Thema Zügeln erhalten.

Wenn du gerne umziehen möchtest, dann kannst du deinen alte Wohnung entweder ordentlich oder aber ausserterminlich kündigen. Heute zeigen wir dir, wie du deine Wohnung ordentlich kündigst. Nächste Woche, liest du hier, wie du ausserterminlich kündigen kannst.

Wie kündige ich meinen Mietvertrag ordentlich?

Möchtest du deine Wohnung ordentlich kündigen, so musst du verschiedene gesetzlich oder vertraglich festgelegte Fristen und Termine einhalten. Wenn du an einem bestimmten Tag ausziehen möchtest, aber die Fristen und Termine nicht einhältst, dann bleibt die Kündigung leider unwirksam und du darfst bist zum nächsten vertraglich oder gesetzlich festgelegten Kündigungstermin nicht ausziehen (und musst die Miete weiter bezahlen).

Falls dir jetzt schon der Kopf raucht, keine Sorge! Wir beschreiben dir die einzelnen Schritte in möglichst einfachen Worten.

Kündigungsfrist:
Die Kündigungsfrist ist die genaue Dauer zwischen dem Zeitpunkt deiner Kündigung und dem Kündigungstermin (dem Termin, an welchem du ausziehen möchtest). Wenn du ein Mietverhältnis auflösen willst, so musst du immer eine bestimmte Kündigungsfirst einhalten. Laut Schweizer Gesetz beträgt die minimale Kündigungsfrist für Wohnungen drei Monate. Wichtig: Im Normalfall beträgt die Kündigungsfrist also drei Monate bei Wohnungen. Schau aber genau in deinem Mietvertrag nach, denn die minimale Kündigungsfrist kann vom Vermieter verlängert werden.

Kündigungstermin:
Der Kündigungstermin ist dein gewünschter Auszugstermin. Es ist der Tag, auf den das Mietverhältnis aufgelöst werden soll. Normalerweise kannst du deinen Mietvertrag nach den ortsüblichen Kündigungsterminen, in der Regel Ende März und Ende September, kündigen. Du findest die genauen Termine für deinen Wohnhort hier (einfach deine PLZ eingeben). Viele Vermieter sehen das aber heute aber lockerer und lassen dich auf Ende jeden Kalendermonats kündigen. Oft wird hier aber Ende Dezember im Vertrag ausgeschlossen. Wichtig: Auch hier musst du deinen persönlichen Mietvertrag zuziehen und genau nachschauen, auf Ende welchen Monats du kündigen darfst. Es gilt, was im Vertrag steht!

Ein Beispiel:

Du möchtest auf Ende September kündigen, das heisst am 30. September möchtest du deine Wohnung verlassen.

  • Ordentlicher Kündigungstermin: 30. September
  • Kündigungsfrist (Beispiel der üblichen 3 Monate): Juli, August, September
  • Die Kündigung muss also vor dem 1. Juli beim Vermieter ankommen!

Form der Kündigung
Die Kündigung deiner Wohnung musst du in jedem Fall schriftlich einreichen, sogar wenn du keinen schriftlichen Mietvertrag hast. Weil die Kündigungsfrist so wichtig ist, lohnt es sich, die Kündigung per Einschreiben zu verschicken. Falls mehrere Personen im Mietvertrag als Mieter aufgeführt sind, müssen alle die Kündigung unterschreiben. Wichtig: Es gilt nicht das Datum des Poststempels, sondern das Datum des Empfangs. Das Kündigungsschreiben muss spätestens am letzten Tag vor Beginn der Kündigungsfrist beim Vermieter angekommen sein. Um wirklich sicher zu sein, dass das Schreiben rechtzeitig ankommt, verschicke es eingeschrieben mindestens drei Tage vor Beginn der Kündigungsfrist.

Zusatz-Tipp:

Damit du die Kündigung leichter schreiben kannst, gib einfach in Google “Vorlage Kündigung Mietvertrag Schweiz” ein und verwende eine der Vorlagen.

Du fragst dich, wieso wir uns bei Fleedoo für’s Umziehen interessieren? Die Antwort ist einfach: Besonders beim Zügeln, kann Fleedoo wirklich nützlich sein.

Wenn wir zügeln, dann sortieren wir auch immer unsere Habe, da wir ja möglichst wenig schleppen möchten. So landen zahlreiche Gegenstände auf dem Stapel “nicht mehr erwünscht”. Leider ist die Zeit beim Umziehen immer knapp, und fast niemand hat die Geduld, die Zeit und das nötige Kleingeld, diese Gegenstände auf dem Flohmarkt oder bei Ricardo und Konsorten zu verhökern. Entsorgen ist oft schade, denn viele Gegenstände sind noch gut zu gebrauchen. Ausserdem kostet die Entsorgungsvariante einen Haufen Geld. Auf Fleedoo kannst du deine nicht mehr benötigten Gegenstände und Möbel ganz einfach weitergeben und dabei jemandem eine echte Freude machen. Du selber sparst dabei Aufwand und Geld.

Quelle Bild: h9k

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Vor dem Zügeln: Auf zum grossen Entrümpeln

Bevor du dich ans Kistenpacken machst, musst du deine alte Wohnung erst mal gründlich entrümpeln und so Gegenstände, welche du nicht mehr brauchst, entsorgen oder weitergeben.

Jeder Raum der Wohnung – besonders aber Estrich und Keller – müssen gründlich ausgemistet werden. Damit dir die ganze Entrümpelungsaktion nicht schon zu Beginn über den Kopf wächst, fängst du am besten klein an, zum Beispiel mit den Küchenschränken, dem Badezimmerschrank oder den altbekannten Grümpel-Schubladen. Dann machst du dich ans Büchergestell und an den Kleiderschrank. Zuletzt kämpfst du dich durch Kartonschachteln und alten Möbeln in Estrich und Keller.

Dein "Grümpel" = Gold für Fleedoo-Nutzer (siehe Punkt 4)

Nimm ein kleines Heft zur Hand und erstelle folgende vier Listen:

  1. Behalten
  2. Reparieren
  3. Wegwerfen
  4. Weitergeben

Jeder Gegenstand kommt auf eine Liste.

Gehe konsequent vor und trenne dich ein für allemal von alten, unnützen Gegenständen. Hier zeigen wir dir, was du mit den Gegenständen auf deiner Liste machst, wo du defekte Sachen entsorgst und wie du anderen nochmals eine grosse Freude bereiten kannst.

1) Behalten

Versuche die Liste möglichst kurz zu halten, du wirst dich in der neuen Wohnung über mehr Raum freuen und hast auch weniger zu zügeln. Versuche zu unterscheiden, ob du dem Gegenstand aus Verbundenheit nachhängst oder ob er für dich wirklich von Nutzen ist.

2) Reparieren

Alle defekten Gegenstände oder Kleidungsstücke, welche leicht zu flicken sind und du behalten willst, reparierst du HEUTE! Was du nicht selber erledigen kannst, bring HEUTE zum Schreiner, Schneider oder Fachmann. Die Regel: Nichts defektes wird gezügelt!

3) Wegwerfen

Defekte Elektrogeräte kannst du immer dem Fach- oder Detailhandel zurückbringen. Es gibt auch offizielle Sammelstellen bei welchen du deinen defekten TV abgeben kannst.

Defekte Möbel oder klobige Gegenstände gehören in die Sperrgutabfuhr. Dein Entsorgungskalender gibt dazu weiter Auskunft.

4) Weitergeben

Alles was du nicht mehr willst, jedoch für einen anderen noch Wert haben kann, fotografierst du und stellst es auf Fleedoo. Ein dankbarer Mensch wird den Gegenstand dann schnell bei dir abholen. Bedenke: Rollschuhe oder einen alten Wintermantel oder einen klobigen alten aber brauchbaren TV ist für dich Gerümpel, eine andere Person hat daran aber ihre grosse Freude!

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Zügeln mit Umzugsfirma: Auf was muss ich achten?

In unserem Blogpost “Selber zügeln leicht gemacht” zeigen wir dir, auf was du achten musst, wenn du dein Hab und Gut selber zügeln möchtest. Möchtest du dir die grösste aller Zügelqualen (schleppen) aber sparen, dann ist es wohl besser alles von einer Umzugsfirma organisieren zu lassen. Hier zeigen wir auf was du bei der Auswahl eines Umzugsunternehmens achten musst.

Graut es dir vor dem selber umziehen? Die Zügelfirma ist die Lösung!

Sorgfältig auswählen

  1. Wähle die Umzugsfirma sorgfältig aus. Wir empfehlen dir, mindestens drei Offerten einzuholen. Achte auf folgende Punkte:
  2. Wie viele Zügelleute werden kommen? Hier gilt die Faustregel: Ein Zügelmann pro Zimmer.
  3. Mit wie viel Volumen wird gerechnet? Hier kannst du ungefähr ausrechnen, wie gross das Umzugsfahrzeug für all deine Sachen sein muss.
  4. Ist die Mehrwertsteuer im Endpreis schon dabei?

Kostendach oder Pauschalpreis vereinbaren

Vereinbare unbedingt ein Kostendach oder ein Pauschalpreis. Machst du das nicht, wird nach dem effektive Aufwand abgerechnet, und dauert der Umzug länger als vorgesehen, kann die Rechnung schnell in die Höhe schiessen. Der Pauschalpreis hat zwar zum Nachteil, dass der Preis nicht gesenkt wird, wenn der Umzug schneller dauert aber du schützt dich vor bösen Überraschungen.

Vorsicht bei Unternehmen, die “zu günstig” sind!

Bei Umzugsfirmen, die viel weniger verlangen als üblich, musst du explizit nachfragen, welche Folgekosten entstehen können und dir alles vorab schriftlich bestätigen lassen.

Zusatz-Tipp: Schäden sofort aufschreiben!

Entstehen Schäden beim Transport deiner Sachen, musst du diese sofort schriftlich festhalten, möglichst auf dem Rapport der Zügelfirma oder aber diese spätestens innerhalb von drei Tagen beim Umzugsunternehmen melden.

Quelle Bild: Denbow

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Selber zügeln leicht gemacht

Vor dem Zügeln stellt sich dir vielleicht die Frage, ob du dein Hab und Gut selber zügeln möchtest oder alles von einer Umzugsfirma organisieren lassen willst. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Heute zeigen wir dir, alles was du beim selber zügeln beachten musst und nächste Woche gibt es Tipps und Tricks zum Zügelunternehmen.

Achtung: Genügend Helfer organisieren!

Selber zügeln ist günstiger

Manchmal ist es ja gar keine richtige Entscheidung, Zügelunternehmen sind halt teuer und du möchtest dein Erspartes lieber für ein neues Möbel ausgeben, als Profis für deinen Umzug zu organisieren. Falls dein Umzug gut organisiert ist und ohne Komplikationen über die Bühne geht, sparst du einen schönen Batzen Geld.

Wer transportiert?

Der grösste Kostenfaktor beim selber zügeln ist sicher das Transportfahrzeug, welches du mieten musst. Hier zahlst du neben der Mietdauer, die Anzahl Kilometer, das Benzin und eine Kaskoversicherung. Es gibt hier aber auch Alternativen. Informiere deinen ganzen Bekanntenkreis (auch über Facebook), dass du ein Fahrzeug brauchst und du kannst vielleicht kostenlos einen passenden fahrbaren Untersatz auftreiben und musst nur die Benzinkosten tragen.

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Wer hilft?

Zügelst du selber, lohnt es sich schon früh geeignete Helfer-Freunde zu organisieren. Aber aufgepasst: Du möchtest deine Freunde ja gerne auch in Zukunft zu deinem Freundeskreis zählen können. Es ist wichtig, dass du alle Vorbereitungsarbeiten selber machst. Organisiere genügend Umzugskisten (bald mehr dazu hier im Blog), packe die Kisten (Gewicht gut verteilen) und beschrifte die Kisten, damit du auch weisst, was darin zu finden ist. Packe alles ein, damit deine Freunde „nur“ tragen müssen und nicht noch stundenlang Gläser einpacken müssen.

Wie viele Helfer sind genug?

Zähle deine Kisten und Möbel und rechne aus, wie viele Helfer du brauchst. Denk daran, dass ungeübte Zügler schnell ermüden. Organisierst du nicht genug Helfer, dann sinkt die Stimmung schnell in den Keller.

Wie bezahlst du deine Helfer?

Organisiere während des Umzugs Pizza, Hot Dogs, Sandwiches und genügend Getränke. So hältst du deine Freunde bei Laune. Eine grosse Kiste Bier wird bis zum Schluss aufgehoben, wenn alle Kisten und Möbel am neuen Ort stehen. Lade alle Helfer in den nächsten zwei Wochen zu einem üppigen Abendessen in deinem neuen Zuhause ein. Hier darfst du auf keinen Fall geizen!

Achtung: Keine Haftpflichtversicherung bei Freundschaftsdiensten

Profis von Umzugsfirmen arbeiten in der Regel schneller und sorgfältiger. Freunde sind keine Profi-Zügler und so können schnell Schäden entstehen. Die Haftpflichtversicherung deiner freiwilligen Helfer wir hier nicht einspringen, denn diese zahlt bei Freundschaftsdiensten nicht. Damit die Haftpflichtversicherung zahlt, musst du mit deinen freiwilligen Helfern einen schriftlichen Vertrag abschliessen, in welchem du einen Stundenlohn festlegst.

Nicht vergessen: Schnell wirst du auch zum Helfer

Eines ist klar: Wenn dir ein Freund beim Umzug hilft, musst du höchstwahrscheinlich bei seinem nächsten Umzug selbst mit anpacken. Sollten alle deine Helfer im gleichen Jahr umziehen, wird dich das mehrere Tage im Jahr kosten.

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