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Quelle Bild: Louish Pixel

Der Kompost: Mit kleinen Helferchen sparen und ökologisch leben

Fleedoo setzt sich mit der kostenlosen Dienstleistung “Einfach weitergeben” dafür ein, dass weniger im Abfall landet und so die Umwelt belastet. Vieles was wir aber in unserem Haushalt wegwerfen, können wir nicht an andere Menschen weitergeben. Küchenabfälle zum Beispiel sind nicht gerade sehr beliebt und finden so keine glücklichen Abnehmer. Sie landen im normalen Abfall, welcher die Umwelt belastet und durch die Abfallgebühren teuer ist.

Du möchtest etwas für die Umwelt tun und gleichzeitig Geld sparen? Kompostieren ist das Zauberwort! Wer einen Garten oder Zimmerpflanzen besitzt, der braucht auch immer wieder frische Erde und Dünger.


Was genau ist Kompostieren?

Hier die (zugegebenermassen etwas komplizierte) Definition von Wikipedia:

Kompostierung (oder auch Rotte genannt) bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem leicht verwertbares organisches Material unter Einfluss von Luftsauerstoff (aerob) von Bakterien und Pilzen (heterotrophen Mikroorganismen) zu großen Teilen zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O) abgebaut wird. Ein Teil der bei diesem Abbau entstehenden Zwischenprodukte wird zu Humus umgewandelt.

Oder einfacher gesagt:

Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien und kleine Lebewesen wie Würmer und Asseln nehmen dir die Arbeit ab. Die klitzekleinen Arbeiter wandeln deinen Grünabfall unter Zufuhr von Luft in Humus um.

Gute Gründe für den eigenen Kompost:

  • Entsorgungskosten sparen
  • Kosten für künstlichen Dünger sparen
  • Mit Komposterde wachsen Pflanzen widerstandsfähiger und sind weniger anfällig auf Krankheiten und Schädlinge – Pflanzenschutzmittel werden überflüssig
  • Energie wird gespart

Noch Vorbehalte?

  • Es stinkt!
    Stimmt nicht! Ein gut gepflegter Kompost stinkt keineswegs, er verbreitet etwa die gleichen Gerüche wie ein Garten.
  • Keine Zeit!
    Wer keine Zeit für einen Kompost findet, der soll sich mit Nachbarn besprechen und gemeinsam kompostieren.
  • Sieht scheusslich aus!
    Muss nicht sein. Ein Kompost kann mit Blumen und Kletterpflanzen verschönert werden.
  • Zu teuer!
    Mit einen Kompost kannst du sogar Geld sparen: Du zahlst weniger Abfallgebühren und der Kauf von Dünger fällt weg

Auf was soll ich achten?

  • Abfälle zerkleinern (besonders Eierschalen)
  • Auf eine ausgewogene Mischung achten
  • Nicht zu viel feuchtes Material (Gras nach dem Rasenmähen), denn dieses Fäulnis und schlechtem Geruch
  • Nicht zu viel trockenes Material (Laub), welches den Verrottungsprozess verlängern kann.
  • Bei einer guten Mischung und regelmässiger Zugabe von Abfällen, steigt die Temperatur des Komposts. Durch die hohe Temperatur werden Unkrautkeimlinge im Kompost zerstört.

Was kann ich kompostieren?

Einfach so:

  • Früchteschalen
  • Käsereste und Käserinde
  • Rüstabfälle
  • Kaffeesatz
  • Teebeutel aus Papier
  • verdorbene Nahrungsmittel
  • Haare
  • Finger- und Fussnägel :-)

Zerkleinert:

  • Eierschalen
  • Blumensträusse
  • Exotische Früchte
  • Heckenschnitt
  • Zitrusfrüchte
  • Zimmerpflanzen

Auf die Menge achten (nicht zu grosse Mengen und gute Durchmischung):

  • Gekochte Speisereste (kann Ungeziefer anlocken)
  • Unkraut
  • Asche (nur in ganz kleinen Mengen)
  • Laub (mischen mit anderen Abfällen)
  • Gras nach dem Rasenmähen (mischen mit anderen Abfällen)

Was kann ich nicht kompostieren?

  • Mist fleischfressender Tiere (z.B. Inhalt des Katzenklos)
  • Fleisch
  • Knochen
  • Zigaretten
  • Leder, Karton, Plastik etc.
  • Pflanzen mit Feuerbrand
  • Staubsaugerbeutel
  • Muschelschalen

Und wie lege ich einen Kompost an?

Viele Gemeinden und Vereine beraten dich kostenlos, wie du deinen eigenen Kompost anlegst. Die Stadt Zürich bietet etwa hier eine kostenlose Telefonberatung und gratis Kompostierkurse an. Auf der Website von Entsorgung und Recycling der Stadt Zürich und auf Kompostberatung.ch findest du zahlreiche gute Tipps und Tricks.

Hast du schon Erfahrung mit Kompostieren gesammelt? Wir freuen uns auf deine Tipps und Tricks hier in den Kommentaren!

4 Tipps gegen den überfüllten Kleiderschrank

Ich bin ein Kleiderhorter. Ich besitze ca. 100 T-Shirts doch davon trage ich nur 10 richtig gerne. Die anderen 90 sind zwar schön und ich habe sie ja damals mit Freude gekauft, doch aus irgend einem Grund liegen sie weiterhin traurig in meinem Kleiderschrank und werden nicht benutzt. Ist doch schade, nicht? Ausserdem: Wer zu viele Kleider besitzt, dem fehlt der Überblick. Immer das selbe wird angezogen und schöne Sachen werden vergessen und verschwinden zuhinterst im Schrank. Mein Vorsatz: Ordnung im Kleiderschrank und Ordnung in meiner Fashion-Seele.

Nein das ist nicht meiner, aber ungefähr so sieht er aus...

Hier ein paar Tipps dazu:

Was ein Jahr lang nicht getragen wird, kommt weg
Falls du einen leeren zusätzlichen Schrank besitzt, z.B. im Gästezimmer, dann verfrachte alle deine Kleider in diesen Schrank. Jedes Kleidungsstück, welches du dann im Laufe des nächsten Jahres anziehst, wandert wieder zurück in deinen richtigen Kleiderschrank. Die Kleider, Schuhe und Accessoires, welche nach einem Jahr immer noch im zweiten Kleiderschrank ihr trauriges Dasein fristen, werden verschenkt, gespendet oder sonst weitergegeben, z.B. über Fleedoo.

Was dir nicht steht: Weg damit!
Probiere all deine Kleider, Schuhe und Accessoires einmal pro Jahr an und gib alles weg, was dir nicht mehr steht. Alleine ist dies eher schwer zu bewerkstelligen, also nimm einen guten ehrlichen Freund, dem du vertraust zu Rate. Ein paar Augen mehr, sehen auch mehr.

Etwas neues rein, etwas altes heraus

Jedes mal wenn du etwas neues kaufst, nimm ein altes Kleidungsstück aus dem Schrank und gib es weiter.

Altes weggeben und neues erhalten
Lade alle deine Freunde ein und veranstalte eine Kleider Tausch Party. Jeder nimmt die Kleider, Schuhe und Taschen mit, die er oder sie nicht mehr trägt und bei einem Drink und Knabereinen werden die Kleider ausgetauscht.

Wie gebe ich meine Kleider weiter?

Entweder du veranstaltest einen Kleidertausch (siehe oben) oder du gibst die Kleider weiter. Du kannst deine Kleider entweder spenden, Menschen schenken, die die deine Kleider mehr brauchen als du oder du kannst deine nicht mehr benötigten Anziehsachen über Fleedoo weitergeben. In jedem Fall machst du jemandem anderen und dir selbst eine grosse Freude.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du Tipps und Tricks gegen den überfüllten Kleiderschrank? Wir freuen uns auf deine Kommentare!

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Wie reinige ich mein altes/neues Sofa?

jemand sein altes Sofa weitergegeben
Über Fleedoo hat dir jemand sein altes Sofa weitergegeben. Höchstwahrscheinlich ist das Sofa nicht mehr nagelneu und hat ein paar Flecken. Jetzt geht es darum, dein neues Sofa so gut und kostengünstig wie möglich zu reinigen.

Hoffen wir mal, dein Sofa sieht nicht so aus… (Foto: www.shitmykidsruined.com)

Hier ein paar heisse Tipps:

  • Sauge den Staub gründlich mit dem Staubsauger aus dem Sofa und den Kissen.
  • Reinige die Füsse des Sofas mit einen feuchten weichen Lappen.
  • Finde heraus aus welchem Material dein Sofa ist (in der Regel findest du dies bei den Kissen).
  • Eine Stoffcouch lässt sich reinigen wie ein Teppich. In Haushaltsgeschäften oder Eisenwahrenhandlungen kannst du eine Sprühextraktionsmaschine ausleihen und dich in der Drogerie beraten lassen, welches Reinigungsmittel das geeignete für den Sofa-Stoff ist. Die Maschine reinigt das Sofa mit Druck und saugt das schmutzige Wasser direkt wieder ab.
  • Wer einen Dampfdruckreiniger besitzt kann es mit diesem versuchen.

Hier die Haushaltsmittelchen gesammelt aus dem Internet. Am besten du testest die Reinigungsmittel an einer unsichtbaren Stelle, damit dich keine unschönen Ringe oder sogar Verfärbungen überraschen.

  • Rasierschaum
  • Glasreiniger
  • Zitronenwasser (Scheiben von 3 Zitronen in einem Liter Wasser 15 Minuten auskochen, etwas Geschirrreiniger hinzu)
  • Lauwarmes Essigwasser

Zügeln: Sozial und ökologisch Weitergeben mit Fleedoo

Am 30. September/1. Oktober ist offiziell
Am 30. September/1. Oktober ist offizieller Zügeltermin in der Schweiz. Beim Zügeln wird aussortiert und leider auch viel weggeworfen. Zeit für den Flohmarkt hat niemand. Ricardo, Ebay und Konsorten kosten Geld. Entsorgen ist schade und kostet auch. All diese Möglichkeiten sind ausserdem mit zusätzlichem Aufwand verbunden.

Fleedoo schafft neu die Möglichkeit, anderen eine echte Freude zu machen und dabei selbst Aufwand und Geld zu sparen. Mit Fleedoo kann jeder unbenötigte Gegenstände verschenken statt wegwerfen. Ohne Aufwand und gratis. Eine klassische Win-Win Situation. Besonders in wenig dicht besiedelten Regionen ist Fleedoo eine echte Hilfe für alle, die etwas loswerden wollen oder etwas suchen.

Das Kind aber dann bitte nicht einpacken!