Vor dem Zügeln: Auf zum grossen Entrümpeln

Bevor du dich ans Kistenpacken machst, musst du deine alte Wohnung erst mal gründlich entrümpeln und so Gegenstände, welche du nicht mehr brauchst, entsorgen oder weitergeben.

Jeder Raum der Wohnung – besonders aber Estrich und Keller – müssen gründlich ausgemistet werden. Damit dir die ganze Entrümpelungsaktion nicht schon zu Beginn über den Kopf wächst, fängst du am besten klein an, zum Beispiel mit den Küchenschränken, dem Badezimmerschrank oder den altbekannten Grümpel-Schubladen. Dann machst du dich ans Büchergestell und an den Kleiderschrank. Zuletzt kämpfst du dich durch Kartonschachteln und alten Möbeln in Estrich und Keller.

Dein "Grümpel" = Gold für Fleedoo-Nutzer (siehe Punkt 4)

Nimm ein kleines Heft zur Hand und erstelle folgende vier Listen:

  1. Behalten
  2. Reparieren
  3. Wegwerfen
  4. Weitergeben

Jeder Gegenstand kommt auf eine Liste.

Gehe konsequent vor und trenne dich ein für allemal von alten, unnützen Gegenständen. Hier zeigen wir dir, was du mit den Gegenständen auf deiner Liste machst, wo du defekte Sachen entsorgst und wie du anderen nochmals eine grosse Freude bereiten kannst.

1) Behalten

Versuche die Liste möglichst kurz zu halten, du wirst dich in der neuen Wohnung über mehr Raum freuen und hast auch weniger zu zügeln. Versuche zu unterscheiden, ob du dem Gegenstand aus Verbundenheit nachhängst oder ob er für dich wirklich von Nutzen ist.

2) Reparieren

Alle defekten Gegenstände oder Kleidungsstücke, welche leicht zu flicken sind und du behalten willst, reparierst du HEUTE! Was du nicht selber erledigen kannst, bring HEUTE zum Schreiner, Schneider oder Fachmann. Die Regel: Nichts defektes wird gezügelt!

3) Wegwerfen

Defekte Elektrogeräte kannst du immer dem Fach- oder Detailhandel zurückbringen. Es gibt auch offizielle Sammelstellen bei welchen du deinen defekten TV abgeben kannst.

Defekte Möbel oder klobige Gegenstände gehören in die Sperrgutabfuhr. Dein Entsorgungskalender gibt dazu weiter Auskunft.

4) Weitergeben

Alles was du nicht mehr willst, jedoch für einen anderen noch Wert haben kann, fotografierst du und stellst es auf Fleedoo. Ein dankbarer Mensch wird den Gegenstand dann schnell bei dir abholen. Bedenke: Rollschuhe oder einen alten Wintermantel oder einen klobigen alten aber brauchbaren TV ist für dich Gerümpel, eine andere Person hat daran aber ihre grosse Freude!

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Zügeln mit Umzugsfirma: Auf was muss ich achten?

In unserem Blogpost “Selber zügeln leicht gemacht” zeigen wir dir, auf was du achten musst, wenn du dein Hab und Gut selber zügeln möchtest. Möchtest du dir die grösste aller Zügelqualen (schleppen) aber sparen, dann ist es wohl besser alles von einer Umzugsfirma organisieren zu lassen. Hier zeigen wir auf was du bei der Auswahl eines Umzugsunternehmens achten musst.

Graut es dir vor dem selber umziehen? Die Zügelfirma ist die Lösung!

Sorgfältig auswählen

  1. Wähle die Umzugsfirma sorgfältig aus. Wir empfehlen dir, mindestens drei Offerten einzuholen. Achte auf folgende Punkte:
  2. Wie viele Zügelleute werden kommen? Hier gilt die Faustregel: Ein Zügelmann pro Zimmer.
  3. Mit wie viel Volumen wird gerechnet? Hier kannst du ungefähr ausrechnen, wie gross das Umzugsfahrzeug für all deine Sachen sein muss.
  4. Ist die Mehrwertsteuer im Endpreis schon dabei?

Kostendach oder Pauschalpreis vereinbaren

Vereinbare unbedingt ein Kostendach oder ein Pauschalpreis. Machst du das nicht, wird nach dem effektive Aufwand abgerechnet, und dauert der Umzug länger als vorgesehen, kann die Rechnung schnell in die Höhe schiessen. Der Pauschalpreis hat zwar zum Nachteil, dass der Preis nicht gesenkt wird, wenn der Umzug schneller dauert aber du schützt dich vor bösen Überraschungen.

Vorsicht bei Unternehmen, die “zu günstig” sind!

Bei Umzugsfirmen, die viel weniger verlangen als üblich, musst du explizit nachfragen, welche Folgekosten entstehen können und dir alles vorab schriftlich bestätigen lassen.

Zusatz-Tipp: Schäden sofort aufschreiben!

Entstehen Schäden beim Transport deiner Sachen, musst du diese sofort schriftlich festhalten, möglichst auf dem Rapport der Zügelfirma oder aber diese spätestens innerhalb von drei Tagen beim Umzugsunternehmen melden.

Quelle Bild: Denbow

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Selber zügeln leicht gemacht

Vor dem Zügeln stellt sich dir vielleicht die Frage, ob du dein Hab und Gut selber zügeln möchtest oder alles von einer Umzugsfirma organisieren lassen willst. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Heute zeigen wir dir, alles was du beim selber zügeln beachten musst und nächste Woche gibt es Tipps und Tricks zum Zügelunternehmen.

Achtung: Genügend Helfer organisieren!

Selber zügeln ist günstiger

Manchmal ist es ja gar keine richtige Entscheidung, Zügelunternehmen sind halt teuer und du möchtest dein Erspartes lieber für ein neues Möbel ausgeben, als Profis für deinen Umzug zu organisieren. Falls dein Umzug gut organisiert ist und ohne Komplikationen über die Bühne geht, sparst du einen schönen Batzen Geld.

Wer transportiert?

Der grösste Kostenfaktor beim selber zügeln ist sicher das Transportfahrzeug, welches du mieten musst. Hier zahlst du neben der Mietdauer, die Anzahl Kilometer, das Benzin und eine Kaskoversicherung. Es gibt hier aber auch Alternativen. Informiere deinen ganzen Bekanntenkreis (auch über Facebook), dass du ein Fahrzeug brauchst und du kannst vielleicht kostenlos einen passenden fahrbaren Untersatz auftreiben und musst nur die Benzinkosten tragen.

Zusatz-Tipp: Wenn du ein Fahrzeug bei Bekannten auftreibst, musst du unbedingt die Versicherungsfrage klären. Sollte etwas passieren, kann das teuer kommen.

Wer hilft?

Zügelst du selber, lohnt es sich schon früh geeignete Helfer-Freunde zu organisieren. Aber aufgepasst: Du möchtest deine Freunde ja gerne auch in Zukunft zu deinem Freundeskreis zählen können. Es ist wichtig, dass du alle Vorbereitungsarbeiten selber machst. Organisiere genügend Umzugskisten (bald mehr dazu hier im Blog), packe die Kisten (Gewicht gut verteilen) und beschrifte die Kisten, damit du auch weisst, was darin zu finden ist. Packe alles ein, damit deine Freunde „nur“ tragen müssen und nicht noch stundenlang Gläser einpacken müssen.

Wie viele Helfer sind genug?

Zähle deine Kisten und Möbel und rechne aus, wie viele Helfer du brauchst. Denk daran, dass ungeübte Zügler schnell ermüden. Organisierst du nicht genug Helfer, dann sinkt die Stimmung schnell in den Keller.

Wie bezahlst du deine Helfer?

Organisiere während des Umzugs Pizza, Hot Dogs, Sandwiches und genügend Getränke. So hältst du deine Freunde bei Laune. Eine grosse Kiste Bier wird bis zum Schluss aufgehoben, wenn alle Kisten und Möbel am neuen Ort stehen. Lade alle Helfer in den nächsten zwei Wochen zu einem üppigen Abendessen in deinem neuen Zuhause ein. Hier darfst du auf keinen Fall geizen!

Achtung: Keine Haftpflichtversicherung bei Freundschaftsdiensten

Profis von Umzugsfirmen arbeiten in der Regel schneller und sorgfältiger. Freunde sind keine Profi-Zügler und so können schnell Schäden entstehen. Die Haftpflichtversicherung deiner freiwilligen Helfer wir hier nicht einspringen, denn diese zahlt bei Freundschaftsdiensten nicht. Damit die Haftpflichtversicherung zahlt, musst du mit deinen freiwilligen Helfern einen schriftlichen Vertrag abschliessen, in welchem du einen Stundenlohn festlegst.

Nicht vergessen: Schnell wirst du auch zum Helfer

Eines ist klar: Wenn dir ein Freund beim Umzug hilft, musst du höchstwahrscheinlich bei seinem nächsten Umzug selbst mit anpacken. Sollten alle deine Helfer im gleichen Jahr umziehen, wird dich das mehrere Tage im Jahr kosten.

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