Sparen bei Spielsachen – Glückliche Kinder inklusive

Spielsachen werden immer teurer. Das wissen die Eltern, die Grosseltern, die Göttis und Gotten dieser Welt. Kinder wollen aber auch immer nur das neuste und teuerste, die Werbung sei Schuld. Hier zeigen wir dir, wie du ganz einfach Geld sparen kannst, die Kinder aber trotzdem glücklich machst.

1. Organisiere eine Spielsachen-Tauschparty
Lade befreundete Familien mit Kindern ein und jeder nimmt Spielsachen mit, die bei seinen Kindern nicht mehr wirklich beliebt sind. Was ein Kind nicht gerne hat, ist dem anderen Kind ein Herzenswunsch.

2. Tausche eine Spielzeugbox mit anderen Eltern
Wenn du merkst, dass dein Kind gewisse Spielzeuge vernachlässigt, pack diese in eine Schachtel. Dein Kind merkt‘s bestimmt gar nicht. Bitte eine Freundin oder einen Freund das gleiche zu tun und tausche dann die Spielzeugboxen.

3. Bastle eigenes Spielzeug
Denke an deine eigene Kindheit zurück und dir kommen sicher viele Ideen. Auch das Internet ist voll von Basteltipps. Und mal ganz ehrlich: Ein selber gebautes Puppenhaus oder ein schöner Drachen schlägt auch das teuerste Spielzeug auf Erden.

4. Investiere in Holzspielzeug
Spielzeug aus Holz ist auf den ersten Blick vielleicht teurer hat aber eine viel längere Lebensdauer und ist zudem ökologisch sinnvoll. Mehr zu Holzspielzeug liest du hier.

5. Kaufe Spielzeug nach Weihnachen ein
Nach der Weihnachtszeit wird Spielzeug oft viel günstiger angeboten. Schlag hier zu für den nächsten Geburtstag.

6. Such nach Spielsachen bei Fleedoo
Bei Fleedoo findest du viele Spielsachen, welche du gratis beim Schenker abholen kannst.

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Wie viel Spielzeug ist zuviel?

Machen Spielsachen glücklich? Viel viel ist genug? Und wie sortiere ich das Spielzeug meiner Kinder aus ohne einen kleinen Krieg anzuzetteln?

Im Blog des Familienmagazins Wir Eltern hat Eva Assignon eine schöne wahre Geschichte erzählt. Die Geschichte geht so:

In einem Kindergarten zerstört eine Gruppe von Kindern ein Spielzeug. Die Kindergärtnerin zaudert nicht lange, verstaut alle Spielzeuge in Kisten und verfrachtet diese in den Keller. Die Strafe: Zwei Tage ganz ohne Bäbis, Eisenbahn, Autöli, Bälle, Kochherd, Post und all den anderen Spielsachen. Wie versprochen fragt die Kindergärtnerin zwei Tage später, ob sie die Spielsachen wieder hervorholen soll. Die Antwort war einstimmig: Danke schön, aber nein. Und die Antwort blieb die gleiche, über drei Monate lang.

Was ist passiert? Die Kinder haben ein eigenes Spiel erfunden. Das gute alte Rollenspiel. Sie spielten miteinander, bauten sich Tunnels, Schlösser und Burgen, verkleideten sich mit Stoffen und teilten einander Rollen zu. Ein ganz neues soziales Gefüge entstand und es wurde kommuniziert wie noch nie.

Foto: Kjell-Einar Pettersen http://home.loqal.no/~kjelle/

Es stellt sich die Frage: Wie viel Spielzeug braucht ein Kind?

Ich erinnere mich an meine Kindheit. Das absolute Lieblingsteil war eigentlich der Franz Carl Weber Katalog. Ein “Spielzeug” zum Träumen von anderen, neuen, schöneren, besseren Spielsachen. Aber der Katalog wurde von uns Kindern vorsorglich versteckt, denn bei uns zuhause war nur der Pastorini Katalog mit pädagogisch wertvollen Holzspielzeugen eine Ressource für Kinderwünsche. Wie gern hätte ich die schöne Plastikwaschmaschine aus dem Franzki gehabt. Ich habe mir sie dann so lange gewünscht, bis ich sie endlich erhalten habe. Und meine Mutter hatte natürlich recht. Schon nach wenigen Wochen war die Waschmaschine, nach der ich mich (in meiner Erinnerung jahrelang) verzehrt hatte, kaputt, futsch, nicht mehr zu brauchen. Also zurück zum Bäbihaus (von meiner Mutter selbst gezimmert) und zum Kinderkochherd, mit dem wir Geschwister Brätchügeli kochen konnten, Mami in der grossen Pfanne, wir in dem kleinen Pfänneli. Wir kochen darauf auch Sugus und Cassis-Zältli und verbrannten uns regelmässig gehörig die Finger. Aber schön war‘s! Ich weiss nicht, wie viele Spielsachen ich wirklich hatte, aber ich erinnere mich nur an deren wenige. Und all dies waren Spielsachen, die meine Fantasie anregten, mit denen ich jahrelang spielen konnte, ohne dass mir jemals langweilig wurde.

Aber es ist nicht einfach. Eva Assignon schreibt im Wir Eltern Blog, dass man als Mutter halt alles tut, damit das Kind glücklich ist und dass man bei all den schönen Sachen selber in eine Habenwill-Stimmung kommt.

“Und meine Güte, was es alles gibt! Allerliebste, entzückende, süsse Miniatürchen von ALLEM. Aus Holz oder feinstem chinesischen Plastik, in den buntesten Farben, mit dem Prädikat «pädagogisch wertvoll», einer Auszeichnung der Stiftung Warentest sowie der Ausführung, was genau dieses Spielzeug, und nur dieses Spielzeug ihr Kind alles lehren kann: taktile Wahrnehmung, Feinmotorik, Konzentration, Fantasie, Umwelterfahrung…”

Eva Assignon hat es der Kindergärtnerin gleicht getan und all den Überfluss ausser ein paar Lieblingsspielsachen und dem geliebten Werkzeug verstaut. Resultat: Keine Reaktion des “kleinen Prinzen.”

Die Gefahr ist gross - Überfluss im Spielzeugladen

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Vielleicht ist es auch bei dir zuhause wieder einmal an der Zeit, die Spielsachen deiner Kinder auszusortieren.

Ich schlage mal revolutionär vor, dies gemeinsam mit den Kindern zu machen. Nach dem Motto: Die Spielsachen, mit denen du jeden Tag spielst auf einen Haufen, Sachen mit denen du regelmässig spielst auf einen anderen Haufen. Das Spielzeug, mit dem nicht gespielt wird kommt direkt weg, der zweite Haufen wird je nach Grösse nochmals aussortiert.

Ähnlich macht es auch David Micheal Bruno, der mit nur 100 persönlichen Gegenständen lebt und viele machen ihm es nach. Wir haben hier über die 100 Thing Challange geschrieben.

Vielleicht wird es Gezanke oder sogar Tränen geben. Ich glaube aber, dass deine Kinder es leichter nehmen, wenn sie selber mitentscheiden können und wenn du ihnen erklärst, dass du die aussortierten Spielzeuge anderen Kindern weitergibst, die weniger oder gar nichts haben. Über Fleedoo kannst du alles ganz einfach weitergeben und jemandem anderen damit eine grosse Freunde machen. Du kannst die Gegenstände gemeinsam mit deinem Kind fotografieren und bei Fleedoo einstellen. Deine Kinder haben sicher auch spezielle Wünsche, wie du die Gegenstände beschreibst, damit auch sicher das richtig Kind das Spielzeug bekommt.

Wie ist es bei euch? Wie viele Spielzeuge sind genug? Wir freuen uns auf eure Kommentare!