Energie sparen beim Backen

In vielen Rezepten, bei welchen der Backofen benötigt wird, empfehlen Kochbücher, den Backofen vorzuheizen.

Experten sind sich einig: Das Vorheizen ist unnötig und verschleudert nur Energie. Sofern du also nicht ein Spitzenkoch bist, der sich unglaublich genau an die Temperaturen halten muss: Schieb die Guetzli oder den Braten in den kalten Ofen. Neue Backöfen heizen schnell ein und der Unterschied zum vorgeheizten Ofen ist minim.

Also: Heiz deinen Backofen nicht mehr vor und du sparst schon in wenigen Monaten einen Haufen Energie!

Zusatztipp: Um noch mehr Energie zu sparen, kannst du den Ofen 5 Minuten for Ende der Backzeit ausschalten. Die Restwärme im Ofen reicht ohne Problem aus, um deinen Kuchen fertig zu backen.

Was sagst du zu diesem Tipp? Hast du andere Tipps schöne Tipps auf Lager, um im Haushalt zu sparen und ohne Anstrengung umweltbewusst zu leben? Wir freuen uns auf deine Kommentare!

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Mach was aus dem Plastiksack – Ideen für eine bessere Welt

Zuerst mal was am Rand. Die deutschen Leser hier werden wohl beim Titel ein bisschen kichern, ja genau in der Schweiz ist die Plastiktüte eben der Plastiksack. Aber nun zum Thema.

Ökologisch leben ist ja nicht immer ganz einfach.
Es ist sogar ziemlich mühsam. Und macht auch selten viel Spass. Das soll sich nun ändern. Wir werden euch hier in Zukunft kleine Tipps vorstellen, mit denen ihr einen kleinen aber wichtigen Beitrag leisten könnt.

Plastiktüten sind ein heisses Thema. Weltweit benutzen wir Menschen auf jährlich eine halbe Billion der Tüten. Doch im Schnitt wird die Tüte nur eine halbe Stunde benutzt. Verrückt, nicht?

Was mache ich mit all den Plastiktüten, die sich bei mir in der Küche in der Schublade türmen? Ich recycle diese und nähe daraus Taschen oder kleine Beutel.

All das und noch viel mehr kannst du aus Plastiktüten herstellen

Hier ein paar Tipps, wie auch dir das gelingt. Alles was du brauchst: Eine Bügeleisen, eine Schere, Papier, eine Nähmaschine und eben Plastiktüten.

Das Beginnervideo

Wie mache ich einen Laptop-Case aus Plastiktüten?

Wie mache ich einen Messengerbag aus Plastiktüten?

Fleedoo hat sich zum Ziel gesetzt mit dem einfachen Weitergeben ein unkompliziertes ökologisches Konzept des Recycling anzubieten. Kennt ihr andere coole Tricks um umweltbewusster zu leben? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

PS: Für alle, die kein englisch verstehen: Hier ein Blogpost für euch – Besser leben: Lerne eine neue Fremdsprache

Besser Leben: Koche und iss was Saison ist

Unser Tipp für ein besseres Leben: Wenn irgendwie möglich immer saisonale Produkte aus der Region kaufen und beim Fleisch etwas sparen.

Viele meinen, dass nur Stromverbrauch, Wärmenutzung und Verkehr zum Treibhauseffekt beitragen. Das Essen spielt hier aber eine entscheidende Rolle.

Die Art und Weise wie du kochst und was du isst, beeinflussen ökologischen Fussabdruck.

Laut Forschern der spanischen Universität Amiera verursacht jeder Mensch in Europa allein durch seine Ernährung den Ausstoß von zwei Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr. Dies ist mindestens ein Fünftel der Gesamt-Co2-Ausstösse jedes Menschen.

Die Forscher empfehlen im “International Journal of Life Cycle Assessment”Konsumenten, beim Einkauf von Lebensmitteln vermehrt auf die Umwelt zu achten.

Natürlich ist es aber auch wichtig, zu essen, was du wirklich gerne hast und auch deine Gesundheit nicht zu vernachlässigen. Es geht hier darum eine vernünftige Balance zwischen Spass, Gesundheit und Umweltbewusstsein zu finden.

Lebensmittel vom Markt stammen oft aus der Region

Fleisch und Milchprodukte verursachen die höchsten Klimafolgen

Da die Herstellung von Fleisch und Milchprodukten, am meisten Wasser benötigt, wir hier mehr CO2 produziert. Wer CO2 sparen will, der soll seinen Fleischkonsum etwas zurückschrauben. Fleisch – besonders Rindfleisch – ist laut Studien bei den Nahrungsmitteln der grösste Klimakiller überhaupt. Hier ist Bio-Fleisch zu bevorzugen, denn für die Futtermittelproduktion wird hier Bio-Dünger benutzt.

Gemüse und Früchte belasten die Umwelt zwar weniger, doch warnen hier die Forscher vor einer gefährlichen Tendenz: Die Konsumenten von heute kaufen weniger saisongerechte und einheimische Gemüse und Früchte. Wir wollen Erdbeeren und Spargeln im Winter und kaufen tropische Früchte wie Mangos und Avocados. Diese Nahrungsmittel legen einen  weiten Weg zurück, bis sie bei uns auf dem Tisch liegen. Das erhöht den CO2-Ausstoss enorm.

Ein Beispiel: In Afrika werden die Erdbeeren gesät, gedüngt und dann geerntet. Die Beeren werden zum Grosshändler exportiert, und dann per Flugzeug in die Schweiz geflogen. Dann werden die Beeren zu einen anderen Grosshändler gebracht, welcher die Erdbeeren weiter in die Supermärkte transportiert. Diese Produktionsschritte verbrauchen viel Energie und produzieren eine Menge CO2.

Unser Tipp: Wenn irgendwie möglich immer saisonale Produkte aus der Region kaufen und beim Fleisch etwas zu sparen.

Erdbeeren zum Beispiel kaufst du am besten zwischen Mai und August und achtest darauf, dass diese unter natürlichen Bedingungen gewachsen sind ohne die Nutzung von Treibhäusern. Die beste Lösung: Du kaufst von Bauern aus der Region, denn hier sind die Transportwege besonders kurz.

Aber Achtung: Die Regel gilt nicht immer. Esswaren aus Übersee können sogar eine bessere Klimabilanz aufweisen als unsere regionalen Produkte. Im Frühjahr werden Äpfel zum Beispiel per Schiff zu uns transportiert, was erheblich weniger Energie verbraucht als ein Transport mit dem Flugzeug. Unsere heimischen Äpfel liegen zu diesem Zeitpunkt schon seit Monaten in Kühlhäusern, was sehr viel Energie kostet.

Am besten du lädst dir im Internet eine Saisonkalender herunter und hängst diesen gut sichtbar in deine Küche. Du kannst den Saisonkalender auch klein kopieren und in dein Portemonnaie stecken, so hast du diesen auch beim Einkaufen immer dabei.

Hier eine kleine Auswahl an Saisonkalendern:

Wer noch mehr über umweltfreundlich Ernährung wissen möchte, dem empfehlen wir das Buch “Das Klimakochbuch: Klimafreundlich einkaufen, kochen und geniessen”.

Hast du noch weitere Tipps für eine ökologische Ernährung auf Lager? Die Kommentare sind offen!

Sinnvoll schenken: Holzspielzeug für die Kleinen

Grundsätzlich gilt: Das Schenken soll immer Freude bereiten, sowohl Beschenkten als auch dem Schenkenden. In der heutigen Welt des stetigen Überflusses ist es aber oft schwer, ein Geschenk zu finden, das Freude bereitet und zudem sinnvoll ist.

Die Kugelbahn sichert jahrelangen Spielspass

Geschenke für die Kinder auszuwählen, ist oft eine grosse Herausforderung. Kinder haben ja auch grosse Wünsche und diese sind in den Augen der Eltern, Grosseltern und Paten oft nicht so wahnsinnig toll. Eine Barbie? Wirklich? Das geht jeder nur ein wenig feministischen Mutter gegen den Strich (obwohl wir ja alle auch mit dem herrlich schönen Busenwunder gespielt haben). Ein surrender piepender quietschender Lastwagen? Da dreht auch das geduldigste Elternteil irgendwann durch. Hier gilt die einfache Regel: Kommt der Wunsch kurz vor Weihnachten auf, so muss diesem nicht unbedingt nachgekommen werden. Redet das Kind jedoch schon seit Monaten von nichts anderem, kann ruhig mal eine Auge zugedrückt werden.

Wer aber etwas sinnvolles schenken will, dem empfehlen wir Holzspielzeug. Spielzeug aus Holz ohne zig Knöpfe für Töne und sonstiges Ramba Zamba fördert die Phantasie und Motorik und regt die Kreativität an. Für Kinder bis 6 Jahre ist es besonders wichtig, sich mit Spielen zu beschäftigen, die ihre geistige Entwicklung fördern.

Puppenhaus: Auch was für die Buben übrigens!

Kinder könnten ganz schön rabiat umgehen mit ihren Spielsachen. Da wird herumgeschmissen, draufgesessen, darauf herumgekaut und so weiter. Holzspielzeug überdauert oft mehrere Generationen. Spielzeuge aus Plastik manchmal nicht eimal den Weihnachtsabend.
Ausserdem ist Spielzeug aus Holz ist ökologischer und nachhaltig. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass Hölzer aus heimischen Gebieten benutzt wurden und das Material schadstoffgeprüft ist. Oft werden Holzspielzeuge in Behindertenwerkstätten hergestellt. Du tust also auch was Gutes beim Kauf.

Tipp für alle Schweizer: Bei Pastorini gibt es ganz tolle Holzspielzeuge zu Hauf.

Übrigens: Schwimmt dein Kind in seinen Spielsachen und du weisst nicht wie aussortieren ohne einen Krieg anzuzetteln? Lies hier weiter: Wie viel Spielzeug ist zuviel?

Hier im Fleedoo Blog werden wir dir in den nächsten Wochen schöne Geschenkideen für Klein und Gross vorstellen. Falls du weitere Tipps für sinnvolle, nachhaltige und ökologische Geschenke hast: Wir freuen uns auf deine Kommentare!

Die 10 besten Tipps zum Wassersparen

Wasser ist bei uns fast gratis und in grossen Mengen vorhanden. So vergessen wir schnell den wahren Wert des Trinkwassers und lassen jeden Tag Unmengen von Trinkwasser ungenutzt in den Abfluss fliessen.

Die besten 10 Tipps zum Wassersparen

Wer schon einmal auf Reisen in einem Land war, in welchem Wasser kostbarer ist als bei uns, der nimmt das oft “langweilige” Wasser sofort als unentbehrliches Lebensmittel wahr.

Schon einen Vorsatz fürs neue Jahr gefasst? Wie wäre es mit Wassersparen? Wichtig: Der ganze Haushalt muss mitspielen!

Hier die 10 besten Tipps um im neuen Jahr Wasser zu sparen:

  1. Alle Wasserhahnen im Haus kontrollieren und bei tropfenden Hahnen sofort die Dichtungen auswechseln. Ein tropfender Wasserhahn kann in nur einem Jahr bis zu 5‘000 Liter Wasser verschwenden. Wahnsinn nicht? Ausserdem nervt das ständige Tropfen ja gewaltig!
  2. Rinnende WC-Spülungen kontrollieren: So gehen täglich bis zu 720 Liter Trinkwasser verloren!
  3. Und wir bleiben beim WC: Beim „kleinen Geschäft“ reicht schon eine kurze Spülung. Moderne Toiletten haben zwei Tasten: die grosse für 6 Liter Wasser und die keine Taste für nur 3 Liter Wasser. Älteren Spülkästen kannst du günstig mit einem Spülstopp aufrüsten. So sparst du bei jeder Spülung bis zu 60% Trinkwasser. Verrückt aber wahr: Mit nur einmal spülen verbrauchst du genau so viel Wasser wie ein Kind in einem Entwicklungsland für Waschen, Trinken und Kochen pro Tag.
  4. Beim Zähneputzen und Rasieren den Wasserhahn schliessen. So kannst du bis zu 2 Liter Wasser pro Zähneputzen sparen!
  5. Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen nur laufen lassen, wenn sie wirklich voll sind (zusätzlicher Tipp hier: In der Nacht laufen lassen, das spart Strom!). Wer eine neue Maschine kauft, soll Geräte mit geringem Wasser- und Energieverbrauch wählen.
  6. Lieber Duschen statt baden. Ja ich weiss, das ist nicht der Brüller und gerade wenn es kalt ist, lockt die Badewanne. Wenn du aber badest, dann wenigstens ganz bewusst: Mit einem Vollbad verbrauchst du ca. 140 Liter, beim Duschen nur rund 40 Liter. Das ist weniger als ein Drittel! Ausserdem sparst du hier auch Energie, denn Warmwasser braucht davon eine ganze Menge. Ein Haushalt mit vier Personen kann mit weniger Baden in nur einem Jahr über 300 Franken Energie- und Wasserkosten sparen.
  7. Gemüse, Salat und Früchte statt unter fliessendem Wasser in einem Becken waschen.
  8. Tipp für alle Autoliebhaber: Auto lieber mit Eimer und Schwamm reinigen und den Schlauch nicht benutzen.
  9. Pflanzen nur bewässern, wenn wirklich nötig. Viele Tipps dazu findest du im Internet. Einfach „Pflanzen giessen“ + „Wasser sparen“ googeln. Am besten du kaufst eine Regentonne für deinen Garten und giesst die Pflanzen mit dem Regenwasser. Das ist dann wirklich sehr vorbildlich und du hast einen Blumenstrauss verdient.
  10. Deinen Garten sollst du übrigens nicht bei viel Sonne sondern am besten am frühen Morgen oder Abend bewässern. So sparst du Wasser, denn in der Hitze verdunstet das eben gegossene Wasser schnell wieder.

Hast du noch mehr heisst Tipps um Wasser zu sparen? Bitte sage es uns in den Kommentaren!

Quelle Bild: Wikimedia Commons

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