Unser Tipp für ein besseres Leben: Wenn irgendwie möglich immer saisonale Produkte aus der Region kaufen und beim Fleisch etwas sparen.
Viele meinen, dass nur Stromverbrauch, Wärmenutzung und Verkehr zum Treibhauseffekt beitragen. Das Essen spielt hier aber eine entscheidende Rolle.
Die Art und Weise wie du kochst und was du isst, beeinflussen ökologischen Fussabdruck.
Laut Forschern der spanischen Universität Amiera verursacht jeder Mensch in Europa allein durch seine Ernährung den Ausstoß von zwei Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr. Dies ist mindestens ein Fünftel der Gesamt-Co2-Ausstösse jedes Menschen.
Die Forscher empfehlen im “International Journal of Life Cycle Assessment”Konsumenten, beim Einkauf von Lebensmitteln vermehrt auf die Umwelt zu achten.
Natürlich ist es aber auch wichtig, zu essen, was du wirklich gerne hast und auch deine Gesundheit nicht zu vernachlässigen. Es geht hier darum eine vernünftige Balance zwischen Spass, Gesundheit und Umweltbewusstsein zu finden.
Fleisch und Milchprodukte verursachen die höchsten Klimafolgen
Da die Herstellung von Fleisch und Milchprodukten, am meisten Wasser benötigt, wir hier mehr CO2 produziert. Wer CO2 sparen will, der soll seinen Fleischkonsum etwas zurückschrauben. Fleisch – besonders Rindfleisch – ist laut Studien bei den Nahrungsmitteln der grösste Klimakiller überhaupt. Hier ist Bio-Fleisch zu bevorzugen, denn für die Futtermittelproduktion wird hier Bio-Dünger benutzt.
Gemüse und Früchte belasten die Umwelt zwar weniger, doch warnen hier die Forscher vor einer gefährlichen Tendenz: Die Konsumenten von heute kaufen weniger saisongerechte und einheimische Gemüse und Früchte. Wir wollen Erdbeeren und Spargeln im Winter und kaufen tropische Früchte wie Mangos und Avocados. Diese Nahrungsmittel legen einen weiten Weg zurück, bis sie bei uns auf dem Tisch liegen. Das erhöht den CO2-Ausstoss enorm.
Ein Beispiel: In Afrika werden die Erdbeeren gesät, gedüngt und dann geerntet. Die Beeren werden zum Grosshändler exportiert, und dann per Flugzeug in die Schweiz geflogen. Dann werden die Beeren zu einen anderen Grosshändler gebracht, welcher die Erdbeeren weiter in die Supermärkte transportiert. Diese Produktionsschritte verbrauchen viel Energie und produzieren eine Menge CO2.
Unser Tipp: Wenn irgendwie möglich immer saisonale Produkte aus der Region kaufen und beim Fleisch etwas zu sparen.
Erdbeeren zum Beispiel kaufst du am besten zwischen Mai und August und achtest darauf, dass diese unter natürlichen Bedingungen gewachsen sind ohne die Nutzung von Treibhäusern. Die beste Lösung: Du kaufst von Bauern aus der Region, denn hier sind die Transportwege besonders kurz.
Aber Achtung: Die Regel gilt nicht immer. Esswaren aus Übersee können sogar eine bessere Klimabilanz aufweisen als unsere regionalen Produkte. Im Frühjahr werden Äpfel zum Beispiel per Schiff zu uns transportiert, was erheblich weniger Energie verbraucht als ein Transport mit dem Flugzeug. Unsere heimischen Äpfel liegen zu diesem Zeitpunkt schon seit Monaten in Kühlhäusern, was sehr viel Energie kostet.
Am besten du lädst dir im Internet eine Saisonkalender herunter und hängst diesen gut sichtbar in deine Küche. Du kannst den Saisonkalender auch klein kopieren und in dein Portemonnaie stecken, so hast du diesen auch beim Einkaufen immer dabei.
Hier eine kleine Auswahl an Saisonkalendern:
- Saisonkalender von Bio Suisse
- Saisonkalender von Schweizer Landwirtschaft
- Saisonkalender von Foodnews
- Saisonkalender von Kochen nach Saison
Wer noch mehr über umweltfreundlich Ernährung wissen möchte, dem empfehlen wir das Buch “Das Klimakochbuch: Klimafreundlich einkaufen, kochen und geniessen”.
Hast du noch weitere Tipps für eine ökologische Ernährung auf Lager? Die Kommentare sind offen!







Kommentare
[...] Verordnung gilt auch für Elektrogeräte. Hier findest du alles Wissenswerte über die fachgerechte Entsorgung von [...]
[...] verschönern. Meistens bleibt es aber nicht beim grosen Frühlingsputz, dem Balkon bepflanzen, dem Kleider aussortieren oder dem Keller entrümpeln. ...
[...] aufzufrischen und zu verschönern. Meistens bleibt es aber nicht beim grosen Frühlingsputz, dem Balkon bepflanzen, dem Kleider aussortieren oder ...
[...] Die richtige Erde bringts Die richtige Mischung für Bakonkisten besteht aus je einem Drittel Sand, Erde und reifem Kompost. Hier ...
Wow! Das hört sich ja echt toll an! Würde gerne mitmachen;)