100 Dinge, die du kompostieren kannst (Teil 1)

Fleedoo setzt sich mit “Einfach weitergeben” täglich dafür ein, dass weniger Gegenstände im Abfall landen. Jeden Tag müssen wir jedoch Dinge wegwerfen, welche wirklich niemand mehr will. Abfallgebühren sind teuer und es lohnt sich, hier zu sparen. Wenn du Zimmerpflanzen oder einen Garten besitzt, dann ist ein Kompost eine grossartige und günstige Möglichkeit für dich, echtes Geld zu sparen und zudem umweltfreundlicher zu leben. Hier zeigen wir dir, wie du dies am besten anpackst: Der Kompost: Mit kleinen Helferchen sparen und ökologisch leben.

Bei vielen Dingen wissen wir, ob diese im Kompost landen dürfen oder nicht. Es gibt aber so viele verschiedene Sachen, die kompostiert werden können und dir so helfen bei Abfallgebühren zu sparen. Hier findest du den ersten Teil der grossen Liste, der zweite Teil folgt in Kürze.

  1. Die Flausenrückstände die im Wäschetrockner im Filter kleben bleiben
  2. “Wollmäuse”
  3. Der Inhalt des Staubsauger-Beutels
  4. Der Inhalt der Kehrschaufel nach dem Wischen
  5. Kaffeesatz
  6. Kaffeefilter
  7. Teebeutel
  8. Loser Tee
  9. Tortilla oder Kartoffelchips
  10. Cracker
  11. Guetsli
  12. Brot
  13. Frühstücksflocken
  14. Weizen- oder Haferkleie
  15. Algen
  16. Tofu
  17. Abgelaufenes gefrorenes Obst oder Gemüse
  18. Abgelaufene Marmelade oder Gelee
  19. Eierschalen
  20. Haferflocken
  21. Verschimmelter Käse
  22. Geschmolzenes Glacé
  23. Erdnussschalen
  24. Wein
  25. Bier
  26. Weinkorken
  27. Eierkartons
  28. Papiertüten (Achtung: In kleine Stücke gerissen)
  29. Zahnstocher
  30. Ohrenstäbchen (Q-Tips) (Achtung: Nur falls diese nicht aus Kunststoff sind)
  31. Holzspiesse
  32. Streichhölzer (gebraucht)
  33. Sägemehl
  34. Bleistift-Späne
  35. Tote Fliegen von der Fensterbank
  36. Kamin-Asche (vollständig erloschen und abgekühlt)
  37. Jutesäcke
  38. Kleidung aus Baumwolle oder Wolle, in Streifen geschnitten
  39. Papierhandtücher
  40. Papierservietten
  41. Papier-Tischdecken
  42. Papierteller (Achtung: Nur falls diese nicht Wachs-oder Kunststoff-beschichtet sind)
  43. Krepp-Papier
  44. Weihnachtsbäume
  45. Adventskränze
  46. Pizza-Schachteln (Achtung: Zuerst in ganz kleine Teile zerstückeln)
  47. Cornflakes-Schachteln (Achtung: Zuerst in ganz kleine Teile zerstückeln)
  48. Toilettenpapier-Rollen  (Achtung: Zuerst in ganz kleine Teile zerstückeln)
  49. Papiertuch-Rollen  (Achtung: Zuerst in ganz kleine Teile zerstückeln)
  50. Ballone (Achtung: Nur wenn ausschliesslich aus Latex hergestellt)
  51. - 100. folgt demnächst!
Quelle Bild: Joi

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Der Kompost: Mit kleinen Helferchen sparen und ökologisch leben

Fleedoo setzt sich mit der kostenlosen Dienstleistung “Einfach weitergeben” dafür ein, dass weniger im Abfall landet und so die Umwelt belastet. Vieles was wir aber in unserem Haushalt wegwerfen, können wir nicht an andere Menschen weitergeben. Küchenabfälle zum Beispiel sind nicht gerade sehr beliebt und finden so keine glücklichen Abnehmer. Sie landen im normalen Abfall, welcher die Umwelt belastet und durch die Abfallgebühren teuer ist.

Du möchtest etwas für die Umwelt tun und gleichzeitig Geld sparen? Kompostieren ist das Zauberwort! Wer einen Garten oder Zimmerpflanzen besitzt, der braucht auch immer wieder frische Erde und Dünger.


Was genau ist Kompostieren?

Hier die (zugegebenermassen etwas komplizierte) Definition von Wikipedia:

Kompostierung (oder auch Rotte genannt) bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem leicht verwertbares organisches Material unter Einfluss von Luftsauerstoff (aerob) von Bakterien und Pilzen (heterotrophen Mikroorganismen) zu großen Teilen zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O) abgebaut wird. Ein Teil der bei diesem Abbau entstehenden Zwischenprodukte wird zu Humus umgewandelt.

Oder einfacher gesagt:

Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien und kleine Lebewesen wie Würmer und Asseln nehmen dir die Arbeit ab. Die klitzekleinen Arbeiter wandeln deinen Grünabfall unter Zufuhr von Luft in Humus um.

Gute Gründe für den eigenen Kompost:

  • Entsorgungskosten sparen
  • Kosten für künstlichen Dünger sparen
  • Mit Komposterde wachsen Pflanzen widerstandsfähiger und sind weniger anfällig auf Krankheiten und Schädlinge – Pflanzenschutzmittel werden überflüssig
  • Energie wird gespart

Noch Vorbehalte?

  • Es stinkt!
    Stimmt nicht! Ein gut gepflegter Kompost stinkt keineswegs, er verbreitet etwa die gleichen Gerüche wie ein Garten.
  • Keine Zeit!
    Wer keine Zeit für einen Kompost findet, der soll sich mit Nachbarn besprechen und gemeinsam kompostieren.
  • Sieht scheusslich aus!
    Muss nicht sein. Ein Kompost kann mit Blumen und Kletterpflanzen verschönert werden.
  • Zu teuer!
    Mit einen Kompost kannst du sogar Geld sparen: Du zahlst weniger Abfallgebühren und der Kauf von Dünger fällt weg

Auf was soll ich achten?

  • Abfälle zerkleinern (besonders Eierschalen)
  • Auf eine ausgewogene Mischung achten
  • Nicht zu viel feuchtes Material (Gras nach dem Rasenmähen), denn dieses Fäulnis und schlechtem Geruch
  • Nicht zu viel trockenes Material (Laub), welches den Verrottungsprozess verlängern kann.
  • Bei einer guten Mischung und regelmässiger Zugabe von Abfällen, steigt die Temperatur des Komposts. Durch die hohe Temperatur werden Unkrautkeimlinge im Kompost zerstört.

Was kann ich kompostieren?

Einfach so:

  • Früchteschalen
  • Käsereste und Käserinde
  • Rüstabfälle
  • Kaffeesatz
  • Teebeutel aus Papier
  • verdorbene Nahrungsmittel
  • Haare
  • Finger- und Fussnägel :-)

Zerkleinert:

  • Eierschalen
  • Blumensträusse
  • Exotische Früchte
  • Heckenschnitt
  • Zitrusfrüchte
  • Zimmerpflanzen

Auf die Menge achten (nicht zu grosse Mengen und gute Durchmischung):

  • Gekochte Speisereste (kann Ungeziefer anlocken)
  • Unkraut
  • Asche (nur in ganz kleinen Mengen)
  • Laub (mischen mit anderen Abfällen)
  • Gras nach dem Rasenmähen (mischen mit anderen Abfällen)

Was kann ich nicht kompostieren?

  • Mist fleischfressender Tiere (z.B. Inhalt des Katzenklos)
  • Fleisch
  • Knochen
  • Zigaretten
  • Leder, Karton, Plastik etc.
  • Pflanzen mit Feuerbrand
  • Staubsaugerbeutel
  • Muschelschalen

Und wie lege ich einen Kompost an?

Viele Gemeinden und Vereine beraten dich kostenlos, wie du deinen eigenen Kompost anlegst. Die Stadt Zürich bietet etwa hier eine kostenlose Telefonberatung und gratis Kompostierkurse an. Auf der Website von Entsorgung und Recycling der Stadt Zürich und auf Kompostberatung.ch findest du zahlreiche gute Tipps und Tricks.

Hast du schon Erfahrung mit Kompostieren gesammelt? Wir freuen uns auf deine Tipps und Tricks hier in den Kommentaren!