Tipps und Tricks von der professionellen Aufräumerin Christine

Kennst du das Gefühl, aufräumen zu wollen und nicht zu können?  Das ewige Verschieben auf morgen und übermorgen oder nächste Woche?

Christine Andrey ist ein Entrümpel-Profi und räumt fürs Leben gerne auf. Kein Wunder hat sie ihre Liebe zum Entrümpeln zum Beruf gemacht und mit los-lassen ein kleines Unternehmen gegründet. Christine bietet mit los-lassen ihre Dienste als professionelle Aufräumerin an.

Christine Andrey – Der sympathische Aufräum-Profi

Lies unser Interview mit Christine für interessante Einblicke und Tipps zum Thema Aufräumen und Entrümpeln.

Christine, wieso haben so viele Menschen Mühe, überflüssige Gegenstände loszulassen?
Gegenstände sind oft mit Emotionen und Erinnerungen verbunden. Ich denke hier an Gegenstände aus der Vergangenheit, Ferienandenken oder Geschenke. Viele Gegenstände erinnern uns an schöne Zeiten und die möchten wir eben festhalten. Aber eines ist hier ganz wichtig: Erinnerungen verlieren sich nicht, wenn der dazugehörige Gegenstand nicht mehr da ist, denn die Erinnerungen sind nicht in einer Sache, sondern in uns selbst gespeichert. Erinnerungsstücke müssen aber auch nicht radikal ausgemistet werden, eine Erinnerungskiste mit dem wichtigsten Gegenständen ist zum Beispiel eine tolle Sache.

Du sagst, dass Unordnung teuer ist. Was meinst Du genau damit?
Unordnung im eigenen Zuhause und zu viele Gegenstände bergen die Gefahr, dass du Dinge, welche du gerade benötigst, nicht mehr findest und so doppelt kaufen musst. Ich habe schon erlebt, dass Kunden von mir mehrere Gegenstände wie Küchenutensilien, Schlafsäcke, Rucksäcke, Thermoskrüge, Bücher etc. mehrfach besitzen. Das braucht viel Platz und ist teuer. Eine Kundin von mir besass 10 Schlafsäcke für ihre drei Kinder, denn die Schlafsäcke waren bei jedem Lager wieder irgendwo im Estrich verschollen und so kaufte sie immer wieder neue.

Wann genau und wieso kamst Du auf die Idee, Deine Liebe zum Aufräumen zu einem kleinen Unternehmen zum machen?
Da ich seit vielen Jahren in meinem Freundeskreis beim Aufräumen mit System helfe, hat sich meine Begeisterung herumgesprochen und ich bekam plötzlich Anfragen von Kollegen und Geschwister von Freunden. Ich habe realisiert, dass die Nachfrage und das Bedürfnis sehr gross sind und viele Menschen Hilfe brauchen. Und vor 15 Monaten habe ich mich entschieden mich selbstständig zu machen.

Kannst Du den Fleedoo Lesern je einen Aufräum-Geheimtipp und einen Entsorgungs-Geheimtipp verraten?

  • Dran bleiben beim Aufräumen!
  • Gegenstände welche noch gut erhalten sind, weitergeben, zum Beispiel über Fleedoo.
  • Kaputte Gegenstände flicken oder entsorgen. Falls du einen Gegenstand reparieren musst, dann stelle diesen sofort in dein Auto oder an einen Ort, an welchen du diesen ständig siehst. So erledigst du die Reparatur viel schneller.
  • Kleider und Schuhe die seit einem Jahr nicht getragen werden, weitergeben und nicht ansammeln lassen.
  • Nimm dir immer nur einen Raum vor und beginne beim “Groben”, dort wo du sofort ein Ergebnis siehst und den Erfolg feiern kannst. Im zweiten Schritt nimmst du dir die Schubladen und andere kleine Dinge vor. So räumst du mit System auf und verzettelst dich nicht, indem du überall ein wenig etwas machst. Schon nach einer Stunde siehst du die ersten Erfolge. Das motiviert!
  • Vergiss nicht: Erinnerungen sind im Herzen gespeichert, nicht in einem Gegenstand.

Ich selber wende diese Tricks übrigens im eigenen Haushalt auch an!

Wo siehst Du eine Verbindung zwischen Fleedoo und Los-Lassen?
Ich bin begeistert von Fleedoo und froh, dass ich meine Kunden auf Fleedoo aufmerksam machen kann. Nach einer Aufräum-Aktion sagen Kunden mit Blick auf alles “Ausgemistete” oft: “Mein Gott, was soll ich mit all dem machen?” Meine Kunden sind glücklich über die Fleedoo-Lösung, denn sie wissen, dass sie mit Gegenständen, welche sie oft nur schwer loslassen können, jemandem anderen eine grosse Freude machen können. Ich schlage meinen Kunden jetzt immer vor, nach dem Entrümpeln gut erhaltene Gegenstände über Fleedoo weiterzugeben. Der Aufwand ist klein, du musst dich nicht um die Entsorgung bemühen und der Gegenstand wird wieder gebraucht und geschätzt. Ich weiss auch, dass es einfacher ist, etwas loszulassen, wenn du weisst, dass der neue Besitzer wieder Freude daran hat. Hier ist Fleedoo genial! Bei der Übergabe kannst du den neuen glücklichen Besitzer sogar kennen lernen, im in die Augen schauen und sagen: “Mein Gegenstand ist jetzt in guten Händen”. So ist loslassen wirklich viel einfacher.

Liebe Christine, herzlichen Dank für das Interview und die tollen Tipps!

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Entrümpeln im neuen Jahr – Wir zeigen dir wie!

Bevor der grosse Frühjahrsputz bald bevorsteht, möchten wir dir gerne zeigen, wie du dein Haus oder deine Wohnung von Grund auf entrümpelst. Am besten geht das mit diesem einfachen Trick. Rundum gutes Gefühl ist nach der Aktion garantiert! Viel Spass!

  1. Die nächsten 8 Wochen füllst du jede Woche einen Papier- oder Abfallsack oder eine Kartonschachtel mit Gegenständen, die du nicht mehr brachst.
  2. Am besten fängst du in einem Zimmer an und beendest hier die Entrümpelungsaktion bevor du in einem neuen Zimmer anfängst.
  3. Wichtig: Nimm dir Schublade für Schublade, Fach für Fach, Regal für Regal, Schrank für Schrank vor.
  4. Ende Woche sortierst du die Schachtel oder die Tüte und wirfst unbrauchbares weg. Den Rest, verschenkst du an Freunde oder gibst die Gegenstände über Fleedoo an jemanden weiter, der wiederum Freude daran hat.

Zusatz-Tipp: Das ganze muss etwas schmerzen. Falls es dir zu leicht fällt, besteht der Verdacht, dass du zu wenig Gegenstände entrümpelst. Überleg es dir also nicht immer zweimal bis du dich von einen Gegenstand trennst, tu es einfach! Faustregel: Falls du einen Gegenstand über ein Jahr nicht gebraucht hast, dann brauchst du diesen auch in Zukunft nicht mehr. Falls du dich an einen Gegenstand gar nicht mehr erinnert hast, weg damit!

Quelle Foto: renaissancechambara

Wir freuen uns übrigens immer über Tipps von euch, unseren treuen Lesern. Wer ausserdem einen Wunsch für einen Blogpost hat, der melde sich bitte! Alles Liebe im neuen Jahr wünscht euch euer Fleedoo-Team.

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Wie vertreibe ich üble Gerüche aus dem Kühlschrank? Die 10 besten Tipps

Hast du über Fleedoo gratis einen gebrauchten Kühlschrank erhalten und möchtest, dass dieser wie neu riecht? Oder hast du einfach etwas in der hintersten Ecke deines Kühlschrankes vergessen und jetzt riecht dein Essen muffig?

Hier zeigen wir dir, wie du deinen Kühlschrank auf umweltbewusste Art und Weise wieder blitzsauber reinigst und all die üblen Düfte vertreibst.


Zuerst trennst du deinen Kühlschrank vom Strohm, nimmst alle Lebensmittel heraus und sortierst diese aus. Lebensmittel, welche du behalten willst, gibst du in eine Kühlbox mit Eis.

Die Reinigung:

  1. Alle Regale herausnehmen und mit einer heissen Mischung aus Seifenwasser und Backpulver schrubben. Falls Platz in der Geschirrspühlmaschine, alles dort reinigen.
  2. Den Kühlschrank mit einer heissen Mischung aus Seifenwasser und Backpulver gründlich schrubben.
  3. Alle Regale mit einer heissen Essig-Seifenwassermischung reinigen.
  4. Den Kühlschrank mit heissem Essig-Seifenwasser reinigen.
  5. Regale und Kühlschrank gründlich trocknen.

Gegen üble Gerüche:

  1. Ein Schälchen mit Kaffeebohnen oder Kaffeepulver in den Kühlschrank stellen und ein paar Tage stehen lassen.
  2. Zeitungen zerknüllen und einige Tage im Kühlschrank deponieren.
  3. Ein Schälchen Backpulver hineinstellen und ein paar Tage stehen lassen.
  4. Kohle (aus der Drogerie) in einem offenen Behälter in den Kühlschrank stellen.
  5. Katzenstreu (aber bitte sauberes) in einem Schälchen hilft auch gegen Gerüche.

Hier findest du den passenden Artikel, falls du über Fleedoo eine gratis Matratze ergattert hast und diese gerne reinigen möchtest: Gebrauchte Matratze wie neu!

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Vor dem Zügeln: Auf zum grossen Entrümpeln

Bevor du dich ans Kistenpacken machst, musst du deine alte Wohnung erst mal gründlich entrümpeln und so Gegenstände, welche du nicht mehr brauchst, entsorgen oder weitergeben.

Jeder Raum der Wohnung – besonders aber Estrich und Keller – müssen gründlich ausgemistet werden. Damit dir die ganze Entrümpelungsaktion nicht schon zu Beginn über den Kopf wächst, fängst du am besten klein an, zum Beispiel mit den Küchenschränken, dem Badezimmerschrank oder den altbekannten Grümpel-Schubladen. Dann machst du dich ans Büchergestell und an den Kleiderschrank. Zuletzt kämpfst du dich durch Kartonschachteln und alten Möbeln in Estrich und Keller.

Dein "Grümpel" = Gold für Fleedoo-Nutzer (siehe Punkt 4)

Nimm ein kleines Heft zur Hand und erstelle folgende vier Listen:

  1. Behalten
  2. Reparieren
  3. Wegwerfen
  4. Weitergeben

Jeder Gegenstand kommt auf eine Liste.

Gehe konsequent vor und trenne dich ein für allemal von alten, unnützen Gegenständen. Hier zeigen wir dir, was du mit den Gegenständen auf deiner Liste machst, wo du defekte Sachen entsorgst und wie du anderen nochmals eine grosse Freude bereiten kannst.

1) Behalten

Versuche die Liste möglichst kurz zu halten, du wirst dich in der neuen Wohnung über mehr Raum freuen und hast auch weniger zu zügeln. Versuche zu unterscheiden, ob du dem Gegenstand aus Verbundenheit nachhängst oder ob er für dich wirklich von Nutzen ist.

2) Reparieren

Alle defekten Gegenstände oder Kleidungsstücke, welche leicht zu flicken sind und du behalten willst, reparierst du HEUTE! Was du nicht selber erledigen kannst, bring HEUTE zum Schreiner, Schneider oder Fachmann. Die Regel: Nichts defektes wird gezügelt!

3) Wegwerfen

Defekte Elektrogeräte kannst du immer dem Fach- oder Detailhandel zurückbringen. Es gibt auch offizielle Sammelstellen bei welchen du deinen defekten TV abgeben kannst.

Defekte Möbel oder klobige Gegenstände gehören in die Sperrgutabfuhr. Dein Entsorgungskalender gibt dazu weiter Auskunft.

4) Weitergeben

Alles was du nicht mehr willst, jedoch für einen anderen noch Wert haben kann, fotografierst du und stellst es auf Fleedoo. Ein dankbarer Mensch wird den Gegenstand dann schnell bei dir abholen. Bedenke: Rollschuhe oder einen alten Wintermantel oder einen klobigen alten aber brauchbaren TV ist für dich Gerümpel, eine andere Person hat daran aber ihre grosse Freude!

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Gebrauchte Matratze wie neu!

Erste Wohnung und kein Bett? Oder vielleicht möchtest du gerne ein Gästezimmer einrichten und das Geld für eine Gästeschlaftmöglichkeit fehlt gerade?

Matratzen sind Gegenstände, welche gerne weitergegeben werden und so oft kostenlos aufzutreiben sind. Ob über Verwandte oder über unsere Plattform Fleedoo, frag und schau ein bisschen rum und du wirst sicher bald eine noch gut zu brauchende Matratze finden.

Matratzen haben zwar ein Ablaufdatum zwischen 10 und 20 Jahren, doch alte Matratzen sind noch gut zu gebrauchen. Wichtig ist einfach, dass du dich darauf wohl fühlst und so gut schläfst. Von Matratzen, die durchhängen ist also abzuraten.

Eine gebrauchte Matratze hat einen grossen Nachteil: Über die Jahre haben sich im Stoff Schmutz und Staub und einige Gerüche gesammelt. Wir zeigen dir hier in drei Schritten, wie du eine alte Matratze reinigst.

  1. Staub
    Pack den Staubsauger und sauge die Matratze kräftig und zwar überall auf beiden Seiten. So entfernst du sowohl Staub als auch Milben.
  2. Flecken
    Flecken entfernst du mit Hilfe eines Polsterreinigers, schön schrubben und oberflächliche Flecken verschwinden. Bei ganz hartnäckige Flecken Flecken mit Weissweinessig benetzen, 5 Minuten einwirken lassen, Backpulver draufgeben und warten bis das Backpulver trocknet. Absaugen und fertig.
  3. Geruch
    Hier hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du bestreust die ganze Matratze mit Backpulver und lässt das ganze über Nacht einwirken. Absaugen, fertig. Bei stärkeren Gerüchen besprühst du die Matratze mit einer Mischung aus halb Wasser halb Weissweinessig. Trocknen lassen, fertig. Es kann sein, dass die Matratze noch einige Tage leicht nach Essig riecht, aber das verfliegt schnell.

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Bücher aussortieren – Nicht ganz so einfach…

Was du mit alten Büchern alles machen können, um anderen damit eine Freude zu bereiten, kannst du hier nachlesen: Bücher Recyclen – Die 7 besten Tipps

Aber die wirklich grosse Aufgabe ist ja nicht, die Bücher weiterzugeben, sondern sich zu entscheiden welche Bücher du weitergeben willst und es dann wirklich zu tun. Bücher haben einen sentimentalen Wert, sie bergen Erinnerungen und Wünsche. Ausserdem kosten Bücher viel Geld. Es ist schwierig, Bücher auszusortieren und sich von ihnen zu trennen.

Hier zeigen wir dir ein paar einfache und sofort umsetzbare Tricks, damit du leicht herausfindest, welche Bücher du behalten sollst und welche du leichten Herzens weitergeben kannst.

Bücher die du behalten sollst:

  • Bücher, welche du innerhalb der nächsten vier Jahre lesen oder wieder lesen wirst.
  • Bücher welche du mindestens einmal im Jahr brauchst, um etwas darin nachzulesen.
  • Bücher, die eine Widmung beinhalten, welche für dich einen grossen sentimentalen Wert hat.
  • Schöne Kinderbücher, welche du für deine Kinder oder Enkel aufbewahren kannst.

Bonus-Geschenk für mutige Aussortierer: Du wirst bald sehen, dass dein Büchergestell viel mehr Raum für neue Bücher hat. Auf in die Buchhandlung!

Wie du mit deinen alten Büchern anderen eine Freude bereiten kannst: Bücher Recyclen – Die 7 besten Tipps

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Bücher Recyclen – Die 7 besten Tipps

Was tun mit Büchern, die du schon gelesen hast, niemals lesen wirst oder einfach nicht mehr brauchst? Hier zeigen wir dir die 7 besten Tipps, um Büchern ein zweites Leben zu schenken.

 

 

Bild: http://inhabitat.com

 

 

  1. An die lokale Bibliothek spenden:
    Die Dorf-Bibliothek hat oft kein grosses Budget, um Bücher zu kaufen. Geh vorbei und frag den Bibliothekar, ob sie an den Büchern interessiert sind.
  2. Auf Fleedoo weitergeben:
    Mach jemandem eine Freude und gib deine Bücher auf Fleedoo weiter. Einfach und kostenlos findest du bei Fleedoo einen neuen Besitzer.
  3. Ins Spital oder Altersheim vorbeibringen:
    Kranke und alte Menschen können sich an deinen alten Büchern sicher noch lange erfreuen. Oft ist lesen ja auch eine Flucht, in schöne und spannende Welten.
  4. Einen Büchertausch veranstalten:
    Lade deine Freunde ein und jeder bringt Bücher mit, welche er nicht mehr will. Jetzt ist Tauschen angesagt: Jeder geht wieder nach Hause mit neuen Büchern und du hast auch neuen Lesestoff, welchen du geniessen kannst.
  5. Bücher auf dem Flohmarkt verkaufen:
    Hier kannst du sogar einen kleinen Batzen verdienen. Am besten du suchst dir einen Flohmarkt, wo du keine Standmiete bezahlen muss.
  6. Ins Bücherbrocki bringen:
    Bücherbrockis zahlen oft nichts für deine alten Bücher, aber du kannst diese einfach Kistenweise abgeben.
  7. Auf Webseiten wie Ebay oder Ricardo verkaufen:
    So füllst du dein Portemonnaie und handelst zudem umweltfreundlich, denn die Bücher landen nicht im Abfall.

Zusatz-Tipp: Mit Bookcrossing schickst du deine Bücher auf die Reise zu einem neuen Leser.

Diese sofort umsetzbaren Tipps, um Bücher zu recyclen, sparen Energie, Wasser, Abfall und den Verbrauch von Rohstoffen.

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