Lerne deine Nachbarn kennen – jetzt!

Wir sehen sie Tag für Tag, im Treppenhaus, beim Abfallcontainer oder beim Briefkasten. Wer im Dorf wohnt, hat es oft einfacher, dort lernt man sich schneller kennen, doch in der Stadt ist dies gar nicht so simpel. Sobald du einmal in die Ferien fährst und niemanden bitten kannst, deine Katze zu füttern oder deine Pflanzen zu giessen, fällt dir plötzlich auf, dass du deine Nachbarn überhaupt nicht kennst. Höchste Zeit, deine Nachbarn kennen zu lernen.

Warum ist es so wichtig, mit den Nachbarn in Kontakt zu treten? Es ist von Vorteil, sich zu kennen, denn oft entsteht der erste Kontakt leider erst, wenn etwas Negatives vorfällt. Besteht ein Problem, ist dieses viel einfacher zu lösen, wenn man sich vorher schon kennt. Für eine gut funktionierende Nachbarschaft sind nämlich alle Nachbarn gemeinsam verantwortlich.

Am einfachsten: Auf gut Glück klingeln und dich vorstellen (am besten nicht gerade zu Essens-Zeiten). Oft entsteht daraus schon ein erstes Gespräch. Am besten du bietest sofort deine Hilfe an uns sagst etwas wie “Wenn du mal Salz brauchst, bitte einfach klingeln!”. Das gute Nachbarschafts-Karma kommt sicher wieder auf dich zurück.

Solltet ihr euch auf Anhieb sympathisch sein, so kannst du deinen Nachbarn auch gleich zu einem Bier, Café oder Abendessen einladen. Habt ihr beide einen Hund? Schlag einen gemeinsamen Spaziergang vor!

Bist du gerade neu umgezogen? Dann veranstalte eine kleine Einweihungsparty. So lernst du all deine Nachbarn auf einen Schlag kennen und bereitest sicher auch einigen scheuen Nachbarn eine Freude, welche sich bis jetzt nicht getraut haben, mit jemandem in Kontakt zu treten.

Hast du Lust auf mehr sofort umsetzbare und coole Tipps, um umweltbewusst zu leben, Energie zu sparen und anderen eine Freude zu machen? Abonniere jetzt unseren Newsletter!

Mach was aus dem Plastiksack – Ideen für eine bessere Welt

Zuerst mal was am Rand. Die deutschen Leser hier werden wohl beim Titel ein bisschen kichern, ja genau in der Schweiz ist die Plastiktüte eben der Plastiksack. Aber nun zum Thema.

Ökologisch leben ist ja nicht immer ganz einfach.
Es ist sogar ziemlich mühsam. Und macht auch selten viel Spass. Das soll sich nun ändern. Wir werden euch hier in Zukunft kleine Tipps vorstellen, mit denen ihr einen kleinen aber wichtigen Beitrag leisten könnt.

Plastiktüten sind ein heisses Thema. Weltweit benutzen wir Menschen auf jährlich eine halbe Billion der Tüten. Doch im Schnitt wird die Tüte nur eine halbe Stunde benutzt. Verrückt, nicht?

Was mache ich mit all den Plastiktüten, die sich bei mir in der Küche in der Schublade türmen? Ich recycle diese und nähe daraus Taschen oder kleine Beutel.

All das und noch viel mehr kannst du aus Plastiktüten herstellen

Hier ein paar Tipps, wie auch dir das gelingt. Alles was du brauchst: Eine Bügeleisen, eine Schere, Papier, eine Nähmaschine und eben Plastiktüten.

Das Beginnervideo

Wie mache ich einen Laptop-Case aus Plastiktüten?

Wie mache ich einen Messengerbag aus Plastiktüten?

Fleedoo hat sich zum Ziel gesetzt mit dem einfachen Weitergeben ein unkompliziertes ökologisches Konzept des Recycling anzubieten. Kennt ihr andere coole Tricks um umweltbewusster zu leben? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

PS: Für alle, die kein englisch verstehen: Hier ein Blogpost für euch – Besser leben: Lerne eine neue Fremdsprache

Schenke jemandem eine Umarmung

Jemandem Freude bereiten ist etwas Schönes. Machst du einen Mitmenschen glücklich, hast du auch selber grosse Freude daran. Meist beschränkt sich hier aber unser Horizont auf unserer Familie, unseren Freunde und Kollegen.

Unsere Idee für eine bessere Welt: Wie wäre es, einem „fremden“ Menschen zu überraschen?

Am kommenden Freitag 21. Januar 2011 ist Umarmungstag. Dieser schöne Tag wurde vor über 20 Jahren in der USA gegründet, um Menschen zum Umarmen anzuspornen.

Unsere Idee: Umarme am Freitag deine Liebsten, aber mache auch anderen eine Freude!

  • An der Ladenkasse die Kassiererin umarmen, die einen strengen Job hat.
  • Den Postboten umarmen, der jeden Tag die Post bringt.
  • Die Kindergärtnerin umarmen, die immer so lieb zu den Kindern ist.
  • Den Busfahrer umarmen, der immer freundlich grüsst.
  • Die Starbucksverkäuferin umarmen, die deinen Namen und deinen Lieblingskaffee kennt.
  • Den Kioskverkäufer umarmen, der weiss, welche Zeitung du willst.
  • Den Bäcker umarmen, der am frühen morgen schon lächelt.
  • Den neuen Kollegen in Büro umarmen, weil er noch niemanden kennt.
  • Den wildfremden Menschen auf der Strasse umarmen, einfach weil.

Vielleicht denkst du jetzt: “Oh nein, dass kann ich niemals, einfach einen fremden Menschen umarmen!” Wir Europäer sind da ja etwas zurückhaltend. Ein kleiner Tipp, damit es nicht zu unangenehm wird: Sag einfach: „Heute ist Weltumarmungstag und ich möchte sie gerne umarmen. Darf ich?“ Freude auf beiden Seiten ist garantiert!

Und hier die ultimative Idee für die ganz unerschrockenen: Stellt euch an einen belebten Ort mit einem Schild auf welchem steht „Gratis Umarmungen“. Ganz nach dem Vorbild der Bewegung von Juan Mann, welcher die Free Hugs Campain gegründet hat, welcher sich schon tausende Menschen angeschlossen haben. Hier liest du mehr über die Umarmung-Bewegung.

Auch mit Fleedoo kannst du Menschen, welche du nicht wirklich kennst, Freude bereiten, indem du Gegenstände, die du nicht mehr brauchst, weitergibst.

Also nicht vergessen: Am Freitag eine Umarmung schenken! Wir freuen uns auf deine Erlebnisse hier in den Kommentaren!

Gib weiter und rette Leben

Bei Fleedoo steht das Weitergeben im Zentrum. Auf Fleedoo kannst du Gegenstände weitergegeben und anderen eine Freude machen.

Weitergeben und Leben retten – geht das? Ja, indem du dein eigenes Blut weitergibst an Menschen, die es dringend brauchen.

Spendest du dein Blut, machst du nicht nur eine gute Tat, du kannst damit sogar Leben retten. Deine Blutspende hilft kranken und verunfallten Menschen, welche fremdes Blut brauchen.

Quelle Foto: DRK-Blutspendedienste

Ein paar Fakten zum Blutspenden:

Wie lange geht eine Blutspende?
Die Blutspende selbst dauert nur etwa 10 Minuten. Denke aber daran, dass du ca. 45 Minuten für die Vorbereitung, Blutspende und Ruhephase reservieren solltest.

Schmerzt die Blutspende?
Der Einstich spürt man, doch die Nadel wird nachher schmerzlos entfernt. Nach einer Ruhephase von 10 Minuten fühlen sich die meisten Spenderinnen und Spender wieder richtig fit.

Wer darf Blut spenden?
Alle gesunden Menschen zwischen 18 und 65 Jahren, die mindestens 50 Kilogramm wiegen, normale Blutdruck-, Puls- und Hämoglobinwerte sowie eine normale Körpertemperatur haben dürfen Blut spenden. Vor dem Spenden wird deine Spendetauglichkeit von medizinischem Fachpersonal abgeklärt.

Wo kannst du spenden?
Schweiz: Gib hier deine Ortschaft ein und finde ein Blutspendezentrum oder finde hier eine Liste zu regionalen Blutspendediensten.

Deutschland: Gib hier oder hier deine Postleitzahl resp. deinen Ort ein.

Österreich: Hier findest du den nächsten Ort für deine Spende.

Möchtest du dich noch näher informieren? Interessiert dich zum Beispiel, was mit deinem Blut passiert oder wie häufig du spenden kannst? Beim Schweizer Blutspendedienst findest du alle weiteren Infos.

Weil wir uns bei Fleedoo das Weitergeben auf die Brust geschrieben haben, sind wir fleissige Blutspender. Gehörst auch du dazu? Welche Erfahrungen hast du beim Spenden gemacht?

Besser Leben: Koche und iss was Saison ist

Unser Tipp für ein besseres Leben: Wenn irgendwie möglich immer saisonale Produkte aus der Region kaufen und beim Fleisch etwas sparen.

Viele meinen, dass nur Stromverbrauch, Wärmenutzung und Verkehr zum Treibhauseffekt beitragen. Das Essen spielt hier aber eine entscheidende Rolle.

Die Art und Weise wie du kochst und was du isst, beeinflussen ökologischen Fussabdruck.

Laut Forschern der spanischen Universität Amiera verursacht jeder Mensch in Europa allein durch seine Ernährung den Ausstoß von zwei Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr. Dies ist mindestens ein Fünftel der Gesamt-Co2-Ausstösse jedes Menschen.

Die Forscher empfehlen im “International Journal of Life Cycle Assessment”Konsumenten, beim Einkauf von Lebensmitteln vermehrt auf die Umwelt zu achten.

Natürlich ist es aber auch wichtig, zu essen, was du wirklich gerne hast und auch deine Gesundheit nicht zu vernachlässigen. Es geht hier darum eine vernünftige Balance zwischen Spass, Gesundheit und Umweltbewusstsein zu finden.

Lebensmittel vom Markt stammen oft aus der Region

Fleisch und Milchprodukte verursachen die höchsten Klimafolgen

Da die Herstellung von Fleisch und Milchprodukten, am meisten Wasser benötigt, wir hier mehr CO2 produziert. Wer CO2 sparen will, der soll seinen Fleischkonsum etwas zurückschrauben. Fleisch – besonders Rindfleisch – ist laut Studien bei den Nahrungsmitteln der grösste Klimakiller überhaupt. Hier ist Bio-Fleisch zu bevorzugen, denn für die Futtermittelproduktion wird hier Bio-Dünger benutzt.

Gemüse und Früchte belasten die Umwelt zwar weniger, doch warnen hier die Forscher vor einer gefährlichen Tendenz: Die Konsumenten von heute kaufen weniger saisongerechte und einheimische Gemüse und Früchte. Wir wollen Erdbeeren und Spargeln im Winter und kaufen tropische Früchte wie Mangos und Avocados. Diese Nahrungsmittel legen einen  weiten Weg zurück, bis sie bei uns auf dem Tisch liegen. Das erhöht den CO2-Ausstoss enorm.

Ein Beispiel: In Afrika werden die Erdbeeren gesät, gedüngt und dann geerntet. Die Beeren werden zum Grosshändler exportiert, und dann per Flugzeug in die Schweiz geflogen. Dann werden die Beeren zu einen anderen Grosshändler gebracht, welcher die Erdbeeren weiter in die Supermärkte transportiert. Diese Produktionsschritte verbrauchen viel Energie und produzieren eine Menge CO2.

Unser Tipp: Wenn irgendwie möglich immer saisonale Produkte aus der Region kaufen und beim Fleisch etwas zu sparen.

Erdbeeren zum Beispiel kaufst du am besten zwischen Mai und August und achtest darauf, dass diese unter natürlichen Bedingungen gewachsen sind ohne die Nutzung von Treibhäusern. Die beste Lösung: Du kaufst von Bauern aus der Region, denn hier sind die Transportwege besonders kurz.

Aber Achtung: Die Regel gilt nicht immer. Esswaren aus Übersee können sogar eine bessere Klimabilanz aufweisen als unsere regionalen Produkte. Im Frühjahr werden Äpfel zum Beispiel per Schiff zu uns transportiert, was erheblich weniger Energie verbraucht als ein Transport mit dem Flugzeug. Unsere heimischen Äpfel liegen zu diesem Zeitpunkt schon seit Monaten in Kühlhäusern, was sehr viel Energie kostet.

Am besten du lädst dir im Internet eine Saisonkalender herunter und hängst diesen gut sichtbar in deine Küche. Du kannst den Saisonkalender auch klein kopieren und in dein Portemonnaie stecken, so hast du diesen auch beim Einkaufen immer dabei.

Hier eine kleine Auswahl an Saisonkalendern:

Wer noch mehr über umweltfreundlich Ernährung wissen möchte, dem empfehlen wir das Buch “Das Klimakochbuch: Klimafreundlich einkaufen, kochen und geniessen”.

Hast du noch weitere Tipps für eine ökologische Ernährung auf Lager? Die Kommentare sind offen!

Barrierefreiheit für Menschen im Rollstuhl

Der gemeinnützigen Verein Sozialhelden aus Berlin hat ein ganz tolles Projekt auf die Beine gestellt, welches Menschen im Rollstuhl bessere Mobilität verschafft. Menschen die nicht laufen können sind leider von vielen öffentlichen Plätzen ausgeschlossen. Mit Wheelmap soll dies nun geändert werden.

Wheelmap: Für weniger Hindernisse und mehr Mobilität (Foto: Sozialhelden)

Wheelmap ist eine interaktive online Karte für rollstuhlgerecht Orte. Menschen die auf eine Rollstuhl angewiesen sind, jedoch auch Familien mit Kinderwagen können hier Orte finden, zu denen sie problemlos Zugang haben. Wer zum Beispiel ein Restaurant besuchen will kann jetzt schnell herausfinden, ob Türe und WC rollstuhl- und kinderwagentauglich sind.

Der stufenlose Eingang ist für Menschen im Rollstuhl das entscheidende Kriterium. Wheelmap zeigt mit Fotos von Google StreetView von jedem Eingang eines Ortes ein Foto.

Wheelmap ist eine offene Datenbank. Auf der Website kann jeder Besucher Orte eintragen oder Ortsinformationen um weitere wichtige Fakten ergänzen. Nutzer können differenzieren, ob ein Ort vollständig oder nur teilweise rollstuhltauglich ist, z.B. ob eine behindertengerechte Toilette zur Verfügung steht.

Die Macher von Wheelmap wollen zudem „Ortsbesitzer“ motivieren, über “Barrierefreiheit” in ihren Räumlichkeiten nachzudenken und diese möglichst rollstuhlgerecht umzugestalten. Raul Krauthausen, einer der Gründer von Wheelmap sagt dazu:

„Unsere Nutzer tragen auch Orte ein, die nicht rollstuhlgerecht sind. So wird zum ersten Mal transparent, wie rollstuhlgerecht eine Stadt wirklich ist und was noch zu verbessern wäre.”

Wer Wheelmap auf seinem Iphone nutzen will: Hier gibt’s eine Iphone App.

Das Projekt finanziert sich ausschliesslich mit Preis-, Förder- und Spendengeldern sowie ehrenamtlichen Engagements.

Wir sagen BRAVO!

Weisst du von anderen tollen Projekten, welche wir hier im Blog vorstellen könnten? Wir freuen uns auf deine Vorschläge in den Kommentaren.