10 Möglichkeiten Lebensmittel-Abfall zu reduzieren

Die Abfallmenge im Haushalt möglichst klein zu halten, ist nicht nur gut für das Portemonnaie sondern ebenso für die Umwelt.

Ein grosser Teil der Esswahren wird jeden Tag verschwendet. Besonders in Restaurants ist die Menge an Lebensmittel-Abfall riesig aber auch im eigenen Haus werden vergessen gegangene und so ungeniessbare Esswahren regelmässig weggeworfen. Das schadet nicht nur der Umwelt (grosser Wasserverbrauch bei der Lebensmittelproduktion!) sondern ist auch schade ums Geld.

Hier zeigen wir dir in 10 wie immer sofort umsetzbaren Tipps, wie du unnötigen Lebensmittel-Abfall vermeiden kannst.

1. Vor kurzem Abgelaufen heisst nicht ungeniessbar

Verwende Esswahren die vor kurzem abgelaufen sind am gleichen Tag an dem du diese in den Vorräten entdeckt hast. Verschrumpeltes Gemüse ergibt zum Beispiel eine feine Suppe, braune Bananen versüssen ein Müesli.

2. Trainiere dein Abfall-Gedächtnis

Merke dir genau, welche Lebensmittel du regelmässig wegwerfen musst. Sei ehrlich mit dir selbst! So planst du deine Einkäufe besser beim nächsten Mal.

3. Ab ins Tupperware

Angebrochene Esswahren in einem luftdichten Tupperware verstauen und so die Haltbarkeit verlängern.

4. Neues immer nach hinten

Wenn du die soeben eingekauften Lebensmittel auspackst, denk daran, die neuen Sachen immer nach hinten zu stellen und die älteren Esswahren nach vorne.

5. Planen! Planen! Planen!

Bevor du Lebensmittel einkaufst, plane genau, was du brauchst. Am besten planst du gerade alle Menus für eine Woche, lies dazu mehr hier in Die 23 besten Tipps um beim Lebensmittel-Einkauf zu sparen.

6. Einfrieren

Fast alle Lebensmittel können eingefroren werden und dann bei Gebrauch wieder aufgetaut werden.

7. Plane ein „Resten“-Essen pro Woche

Nicht nur Kinder lieben die Auswahl kleiner Übrigbleibsel der Woche! Und Köche möchten auch mal einen Tag Ruhe…

8. Koche weniger!

Wir reden hier nicht davon, Hunger zu haben und zu wenig zu kochen. Doch meist kochen wir einfach zu viel und es bleibt etwas übrig. Zugegeben: Es ist nicht ganz einfach, immer die richtige Portion zu kochen. Es lohnt sich hier eine kleine Mengenliste zu führen, denn meistens kochen wir für die gleiche Anzahl Köpfe und brauchen so auch die gleichen Mengen.

9. Verwerte Gemüse-Rüstabfälle

Hier zeigen wir dir, wie du mit Gemüseresten eine hausgemachte Bouillon zauberst.

10. Fange an zu kompostieren

Alles wichtige dazu liest du hier: Der Kompost: Mit kleinen Helferchen sparen und ökologisch leben.

Hast du auch einen coolen Trick auf Lager? Wir freuen uns auf deine Kommentare!

Bild-Quelle: petrr

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Der Kompost: Mit kleinen Helferchen sparen und ökologisch leben

Fleedoo setzt sich mit der kostenlosen Dienstleistung “Einfach weitergeben” dafür ein, dass weniger im Abfall landet und so die Umwelt belastet. Vieles was wir aber in unserem Haushalt wegwerfen, können wir nicht an andere Menschen weitergeben. Küchenabfälle zum Beispiel sind nicht gerade sehr beliebt und finden so keine glücklichen Abnehmer. Sie landen im normalen Abfall, welcher die Umwelt belastet und durch die Abfallgebühren teuer ist.

Du möchtest etwas für die Umwelt tun und gleichzeitig Geld sparen? Kompostieren ist das Zauberwort! Wer einen Garten oder Zimmerpflanzen besitzt, der braucht auch immer wieder frische Erde und Dünger.


Was genau ist Kompostieren?

Hier die (zugegebenermassen etwas komplizierte) Definition von Wikipedia:

Kompostierung (oder auch Rotte genannt) bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem leicht verwertbares organisches Material unter Einfluss von Luftsauerstoff (aerob) von Bakterien und Pilzen (heterotrophen Mikroorganismen) zu großen Teilen zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O) abgebaut wird. Ein Teil der bei diesem Abbau entstehenden Zwischenprodukte wird zu Humus umgewandelt.

Oder einfacher gesagt:

Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien und kleine Lebewesen wie Würmer und Asseln nehmen dir die Arbeit ab. Die klitzekleinen Arbeiter wandeln deinen Grünabfall unter Zufuhr von Luft in Humus um.

Gute Gründe für den eigenen Kompost:

  • Entsorgungskosten sparen
  • Kosten für künstlichen Dünger sparen
  • Mit Komposterde wachsen Pflanzen widerstandsfähiger und sind weniger anfällig auf Krankheiten und Schädlinge – Pflanzenschutzmittel werden überflüssig
  • Energie wird gespart

Noch Vorbehalte?

  • Es stinkt!
    Stimmt nicht! Ein gut gepflegter Kompost stinkt keineswegs, er verbreitet etwa die gleichen Gerüche wie ein Garten.
  • Keine Zeit!
    Wer keine Zeit für einen Kompost findet, der soll sich mit Nachbarn besprechen und gemeinsam kompostieren.
  • Sieht scheusslich aus!
    Muss nicht sein. Ein Kompost kann mit Blumen und Kletterpflanzen verschönert werden.
  • Zu teuer!
    Mit einen Kompost kannst du sogar Geld sparen: Du zahlst weniger Abfallgebühren und der Kauf von Dünger fällt weg

Auf was soll ich achten?

  • Abfälle zerkleinern (besonders Eierschalen)
  • Auf eine ausgewogene Mischung achten
  • Nicht zu viel feuchtes Material (Gras nach dem Rasenmähen), denn dieses Fäulnis und schlechtem Geruch
  • Nicht zu viel trockenes Material (Laub), welches den Verrottungsprozess verlängern kann.
  • Bei einer guten Mischung und regelmässiger Zugabe von Abfällen, steigt die Temperatur des Komposts. Durch die hohe Temperatur werden Unkrautkeimlinge im Kompost zerstört.

Was kann ich kompostieren?

Einfach so:

  • Früchteschalen
  • Käsereste und Käserinde
  • Rüstabfälle
  • Kaffeesatz
  • Teebeutel aus Papier
  • verdorbene Nahrungsmittel
  • Haare
  • Finger- und Fussnägel :-)

Zerkleinert:

  • Eierschalen
  • Blumensträusse
  • Exotische Früchte
  • Heckenschnitt
  • Zitrusfrüchte
  • Zimmerpflanzen

Auf die Menge achten (nicht zu grosse Mengen und gute Durchmischung):

  • Gekochte Speisereste (kann Ungeziefer anlocken)
  • Unkraut
  • Asche (nur in ganz kleinen Mengen)
  • Laub (mischen mit anderen Abfällen)
  • Gras nach dem Rasenmähen (mischen mit anderen Abfällen)

Was kann ich nicht kompostieren?

  • Mist fleischfressender Tiere (z.B. Inhalt des Katzenklos)
  • Fleisch
  • Knochen
  • Zigaretten
  • Leder, Karton, Plastik etc.
  • Pflanzen mit Feuerbrand
  • Staubsaugerbeutel
  • Muschelschalen

Und wie lege ich einen Kompost an?

Viele Gemeinden und Vereine beraten dich kostenlos, wie du deinen eigenen Kompost anlegst. Die Stadt Zürich bietet etwa hier eine kostenlose Telefonberatung und gratis Kompostierkurse an. Auf der Website von Entsorgung und Recycling der Stadt Zürich und auf Kompostberatung.ch findest du zahlreiche gute Tipps und Tricks.

Hast du schon Erfahrung mit Kompostieren gesammelt? Wir freuen uns auf deine Tipps und Tricks hier in den Kommentaren!